CCC und die AfD: Wie politisch darf ein Hackertreffen sein?
Schon am Eingang zum 35. Chaos Communication Congress (35C3) war deutlich zu sehen, dass auf dem Leipziger Messegelände Vertreter von rechten Positionen nicht gerne gesehen waren. Eine überdimensionale Fahne der Antifaschistischen Aktion empfing die Besucher des diesjährigen Hackertreffens. Dennoch gab es auf dem 35C3 plötzlich eine Debatte "über die vielen Feminismus-Inhalte und die Anti-AfD-Positionen" , wie es Fefe in einem Blogbeitrag formulierte(öffnet im neuen Fenster) . Ist der Kongress inzwischen zu politisch und nicht mehr nerdig genug?
Fefe störte sich ebenfalls daran, dass sehr viele Vorträge von Mitarbeitern des Blogs Netzpolitik.org auf dem diesjährigen Programm standen. Dabei stelle sich die Frage, "wieso die das nicht auf der Republica machen, sondern beim CCC" und ob dadurch andere Projekte weniger beachtet würden. Droht daher aus dem Hackerkongress ein Bloggertreffen zu werden, eine Art Republica im Winter?