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CCC an Tatort-Autoren: "Das ist das Digitalzeitalter, Freunde!"

51 Tatort-Autoren haben in einem wütenden offenen Brief die "Umsonstkultur" der "Netzgemeinde" angeprangert und eine Korrektur der Diskussion um Leistungsschutzrechte gefordert. Der Chaos Computer Club (CCC) antwortete postwendend - und ebenso scharf.

Artikel veröffentlicht am ,
CCC an Tatort-Autoren: "Das ist das Digitalzeitalter, Freunde!"
(Bild: ARD)

51 Tatort-Autoren haben sich mit einem offenen Brief in die Diskussion um Urheberrechte und die Verkürzung von Leistungsschutzfristen eingemischt. Sie fordern darin die Grünen, die Piraten, die Linke und die "liebe Netzgemeinde" als solche auf, sich von "Lebenslügen" zu verabschieden und wettern gegen die "Umsonstkultur" der User, die "in den Rang eines Grundrechts gehievt" werden solle.

Inhalt:
  1. CCC an Tatort-Autoren: "Das ist das Digitalzeitalter, Freunde!"
  2. 'Ewiggestriger Singsang'

Bislang behaupteten die Adressaten des Briefs, dass das Teilen des Wissens eben zum Internet gehöre und das Grundrecht auf freien Zugang zu Kunst und Kultur dort eingeschränkt werde. Es sei aber eine "demagogische Suggestion" zu behaupten, es gebe keinen freien Zugang zu Kunst und Kultur mehr, schreiben die Tatort-Autoren.

Gema soll nicht als "Blutsauger" dastehen

Ebenso sei es "demagogisch", frei mit kostenfrei gleichzusetzen. Diese Argumentation solle nur "die Banalität von Rechtsverstößen kaschieren oder gar zum Freiheitsakt hochjazzen". Urheber würden dadurch marginalisiert und durch eine Verkürzung der Schutzfristen enteignet. Dabei müssten Urheber angemessen entlohnt werden, da sie helfen, "die ideelle und materielle Zukunft einer postindustriellen Bundesrepublik auch international zu sichern". Netzpolitiker sollten sich von den Kulturpolitikern ihrer Parteien erklären lassen, dass die "nachhaltige Produktion qualitativ hochwertiger Kunst und Kultur nicht amateurhaft, also wie Wikipedia organisiert" werden könne.

Als die "gravierendste Lebenslüge" bezeichnen es die Verfasser des offenen Briefs schließlich, die Verwertungsindustrie - Sony, Universal, Bertelsmann und die Gema - als Blutsauger hinzustellen und von ihnen zu verlangen, die Umsonstkultur des Internets auch noch zu finanzieren.

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'Ewiggestriger Singsang' 
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elgooG 16. Apr 2012

Also ich werde jeden einzelnen Euro extra überweisen und alles so spät wie nur möglich...

Crapple 04. Apr 2012

Ich weis jetzt nicht so recht, wer hier wütender ist. Ist es der offene Brief, oder die...

redwolf 04. Apr 2012

... warum schaffen die Produzenten nicht die Konsumenten ab und wählen neue?

bstea 03. Apr 2012

Oder Vollwissen und sich gar keiner Partei anschließen. Dann muss man auch nicht für...

fratze123 03. Apr 2012

medien sind entbehrlich.


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