Catlateral Damage: 40.000 US-Dollar für Katzen-Chaos
Sie wirken so süß – aber wehe, wenn sie allein gelassen werden: Dann mutiert so manches flauschige Samtpfötchen zum wilden Stubentiger, der auch die aufgeräumteste Designerwohnung innerhalb kürzester Zeit in einen Messie-Albtraum verwandelt. Genau darum geht es bei Catlateral Damage – der Name ist ein Wortspiel mit Collateral Damage, dem englischen Begriff für Kollateralschaden.
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Der Spieler sieht die Welt mit den Augen einer Katze. Er kann auf Möbel springen, vor allem aber mit seiner Pfote die Gegenstände in der Wohnung auf den Boden befördern und teils kaputtmachen. Ziel ist es, innerhalb einer vorgegebenen Zeit möglichst viel Unordnung und Schaden anzurichten.
Die erste Version von Catlateral Damage entstand 2013 bei einem Game Jam. Jetzt soll das Spiel einen größeren Umfang bekommen. Entwickler Chris Chung will über Kickstarter mindestens 40.000 US-Dollar(öffnet im neuen Fenster) sammeln – was ihm angesichts der nach wenigen Tagen zugesagten 26.000 US-Dollar so gut wie sicher gelingen dürfte.
Catlateral Damage soll Ende 2014 für Windows-PC, Mac OS und Linux erscheinen, und zwar über Steam und als Download ohne DRM. Auch eine Version für Ouya ist geplant. Auf der offiziellen Webseite des Projektes(öffnet im neuen Fenster) steht eine per Unity Web Player im Browser spielbare Demoversion zur Verfügung.
Die spätere Version soll deutlich mehr bieten. Unter anderem soll es prozedural eingerichtete Räume geben – Bücher oder Blumenvasen werden immer neu und per Zufall verteilt. Außerdem soll es Katzen mit unterschiedlichen Fähigkeiten geben: Die eine kann besonders hoch springen, die andere auch schwere Gegenstände umstoßen.