Caterpillar: Baggerhersteller investiert in Festkörperakkus von Fisker
Caterpillar investiert aus Interesse an dessen Solid-State-Batterietechnologie (Festkörperakkus) beim Autohersteller Fisker(öffnet im neuen Fenster) . Der US-Baumaschinenhersteller sieht Anwendungsmöglichkeiten im Bauwesen, der Energiespeicherung sowie im Transport und Bergbau. Wieviel Geld Caterpillar investiert, ist unbekannt.
Festkörperakkus, auch Feststoffakkus genannt, haben kein flüssiges, sondern festes Elektrolyt. Zum Einsatz kommen beispielsweise Polymer oder Keramik. Diese Akkus lassen sich schneller laden und haben eine höhere Energiedichte als die heute üblichen Lithium-Ionen-Akkus. Bei gleichem Gewicht soll sich die Reichweite verdoppeln. Außerdem können sie – anders als Lithium-Ionen-Akkus – kein Feuer fangen.
Fiskers erstes Elektroauto nutzte einen Akku von A123. Der neue Fisker Emotion , der bis 2023 auf den Markt kommen soll, sollte nach ersten Angaben des Unternehmens mit einem im eigenen Haus entwickelten Festkörperakku ausgerüstet sein. Dieser sollte eine Reichweite von 800 km und eine Ladezeit von einer Minute ermöglichen.
Mittlerweile revidierte Fisker dies und stellte für den Emotion einen traditionelllen Lithium-Ionen-Akku in Aussicht, der eine Reichweite von rund 640 km ermöglichen soll. Per Schnellladung soll es machbar sein, in neun Minuten genug Strom für rund 200 km Reichweite zu laden. Angeblich soll das Fahrzeug 2019 auf den Markt kommen.
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