Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Catapult: Imgtech bringt RISC-V CPU-Serie bis zum 8-Kerner

Imagination bietet wieder eigene CPUs an. Die RISC-V -Serie Catapult soll vom Controller bis zum großen 8-Kerner skalieren.
/ Sebastian Grüner
4 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)
Imagination baut wieder eigene CPUs - RISC-V macht's möglich. (Bild: Hannah McKay//Reuters)
Imagination baut wieder eigene CPUs - RISC-V macht's möglich. Bild: Hannah McKay//Reuters

Der bisher vor allem für seine GPU-Lösungen der PowerVR-Grafik bekannte Hersteller Imagination Technologies will künftig wieder eigene CPUs anbieten – auf Grundlage der freien Befehlssatz-Architektur RISC-V. Die Produktserie heißt Catapult und soll zahlreiche verschiedene Einsatzszenarien abdecken.

Konkret benennt Imgtech folgende Produktfamilien für Catapult: "dynamische Mikrocontroller, Echtzeit Embedded-CPUs, Hochleistungs-Anwendungs-CPUs und funktionssichere Automotive-CPUs" . Die Mikrocontroller setzt Imgtech eigenen Angaben zufolge schon selbst in seinen GPUs ein, wie zahlreiche Konkurrenten auch. Die Embedded-CPUs mit Echtzeit-Fähigkeiten seien ab sofort verfügbar und die anderen Chip-Kategorien sollen im Jahr 2022 als Produkt bereitstehen.

Die RISC-V-Kerne selbst bieten Multi-Threading und stehen sowohl als 32-Bit- sowie auch als 64-Bit-Variante bereit. Pro Cluster könnten bis zu achte Kerne zusammengefügt und das SoC auch noch um weitere Beschleuniger erweitert werden, die Imgtech ebenfalls im Angebot hat – etwa zu KI-Beschleunigung und einen Paketfilter. Kunden könnten darüber hinaus weitere Konfigurationen vornehmen, je nach Einsatzzweck, so Imgtech.

Die Catapult-Kerne selbst verfügen jeweils über einen ECC L1-Cache, eine MMU, eine Gleitkomma-Einheit (FPU) sowie über Vektor-Instruktionen. Imgtech will das Design außerdem künftig um weitere RISC-V-Erweiterungen vergrößern, sobald diese verfügbar werden. Die einzelnen Kerne teilen sich dann einen L2-Cache und werden von einem Coherency Manager verwaltet. Konkrete Kennzahlen wie etwa geplanten Takt der CPUs, Größe der Caches oder gar mögliche Leistungsvergleiche mit anderen ARM- und RISC-V-CPUs nennt Imgtech derzeit aber noch nicht.

Reklame

Golem Gaming Pro mit Geforce RTX 5070 Ti und AMD Ryzen 7 7800X3D

Jetzt bestellen bei Dubaro (öffnet im neuen Fenster)

Die RISC-V-Kerne sind nicht der erste Ausflug von Imgtech in das Geschäft mit eigenen CPUs. So Begann das Unternehmen vor etwa 20 Jahren mit der Herstellung der Meta-Designs(öffnet im neuen Fenster) . Der Linux-Support dafür ist erst im Jahr 2018 eingestellt worden . Von 2012 bis 2018 war Imagination darüber hinaus Eigner der Rechte an der altehrwürdigen MIPS-Architektur. Das Unternehmen arbeitet zudem seit Jahren mit Partnern zusammen, die auf ARM-CPUs setzen.


Relevante Themen