Catapult: Imgtech bringt RISC-V CPU-Serie bis zum 8-Kerner

Imagination bietet wieder eigene CPUs an. Die RISC-V-Serie Catapult soll vom Controller bis zum großen 8-Kerner skalieren.

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Imagination baut wieder eigene CPUs - RISC-V macht's möglich.
Imagination baut wieder eigene CPUs - RISC-V macht's möglich. (Bild: Hannah McKay//Reuters)

Der bisher vor allem für seine GPU-Lösungen der PowerVR-Grafik bekannte Hersteller Imagination Technologies will künftig wieder eigene CPUs anbieten - auf Grundlage der freien Befehlssatz-Architektur RISC-V. Die Produktserie heißt Catapult und soll zahlreiche verschiedene Einsatzszenarien abdecken.

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Konkret benennt Imgtech folgende Produktfamilien für Catapult: "dynamische Mikrocontroller, Echtzeit Embedded-CPUs, Hochleistungs-Anwendungs-CPUs und funktionssichere Automotive-CPUs". Die Mikrocontroller setzt Imgtech eigenen Angaben zufolge schon selbst in seinen GPUs ein, wie zahlreiche Konkurrenten auch. Die Embedded-CPUs mit Echtzeit-Fähigkeiten seien ab sofort verfügbar und die anderen Chip-Kategorien sollen im Jahr 2022 als Produkt bereitstehen.

Die RISC-V-Kerne selbst bieten Multi-Threading und stehen sowohl als 32-Bit- sowie auch als 64-Bit-Variante bereit. Pro Cluster könnten bis zu achte Kerne zusammengefügt und das SoC auch noch um weitere Beschleuniger erweitert werden, die Imgtech ebenfalls im Angebot hat - etwa zu KI-Beschleunigung und einen Paketfilter. Kunden könnten darüber hinaus weitere Konfigurationen vornehmen, je nach Einsatzzweck, so Imgtech.

  • Blockdiagramm der Catapult RISC-V-CPUs (Bild: Imagination Technologies)
Blockdiagramm der Catapult RISC-V-CPUs (Bild: Imagination Technologies)

Die Catapult-Kerne selbst verfügen jeweils über einen ECC L1-Cache, eine MMU, eine Gleitkomma-Einheit (FPU) sowie über Vektor-Instruktionen. Imgtech will das Design außerdem künftig um weitere RISC-V-Erweiterungen vergrößern, sobald diese verfügbar werden. Die einzelnen Kerne teilen sich dann einen L2-Cache und werden von einem Coherency Manager verwaltet. Konkrete Kennzahlen wie etwa geplanten Takt der CPUs, Größe der Caches oder gar mögliche Leistungsvergleiche mit anderen ARM- und RISC-V-CPUs nennt Imgtech derzeit aber noch nicht.

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Die RISC-V-Kerne sind nicht der erste Ausflug von Imgtech in das Geschäft mit eigenen CPUs. So Begann das Unternehmen vor etwa 20 Jahren mit der Herstellung der Meta-Designs. Der Linux-Support dafür ist erst im Jahr 2018 eingestellt worden. Von 2012 bis 2018 war Imagination darüber hinaus Eigner der Rechte an der altehrwürdigen MIPS-Architektur. Das Unternehmen arbeitet zudem seit Jahren mit Partnern zusammen, die auf ARM-CPUs setzen.

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