Catalina: Apple will Skriptsprachen wie Python aus MacOS entfernen

Für die kommende Version 10.15 von MacOS alias Catalina räumt Hersteller Apple mit vielen aus seiner Sicht veralteten Techniken auf. Das geht aus den Release Notes für das Betriebssystem(öffnet im neuen Fenster) hervor. Demnach will Apple unter anderem das Angebot der mit dem System ausgelieferten Programmiersprachen stark einschränken.
Das gilt vor allem für die weit verbreiteten Skriptsprachen Python, Ruby und Perl. Diese seien nur noch für die Kompatibilität zu veralteter Software überhaupt verfügbar. In künftigen Versionen werden diese Sprachen auch nicht mehr automatisch installiert, sondern eventuell als Paketdownload angeboten. Betroffenen Entwicklern wird empfohlen, die Laufzeitumgebungen der Sprache mit ihren Programmen auszuliefern.
Schon jetzt werden wohl die meisten externen Entwickler für MacOS diesen Weg gehen. Immerhin wurden die genutzten Versionen mit Python 2.7(öffnet im neuen Fenster) , Ruby 2.3(öffnet im neuen Fenster) und Perl 5.18(öffnet im neuen Fenster) schon seit einigen Jahren nicht mehr auf neuere Versionen aktualisiert. Ebenso rät Apple explizit von der Nutzung von Python 2.7 ab, das sowieso nicht mehr lange offiziell unterstützt wird. Stattdessen soll Python 3 genutzt werden.
Kein SVN und kein 32-Bit
Abgeschafft hat Apple mit MacOS Catalina außerdem das Versionskontrollsystem Subversion, welches nun nicht mehr standardmäßig in Xcode ausgeliefert wird, aber noch als Paket bereitsteht.
Vollständig entfernt haben die Entwickler von Apple in den MacOS Frameworks auch die Unterstützung für 32-Bit-Code der x86-Architektur (i386). Das Ausführen von solchem Code führt zum Abbruch mit einem speziell dafür geschaffenen Fehler. Die noch verbliebenen Frameworks bieten keinerlei Funktion und stehen nur zur Kompatibilität bereit.



