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Cat S60: Marshmallow-Smartphone mit Wärmebildkamera

Cat hat ein ganz spezielles Ruggedized-Smartphone vorgestellt: Das S60 besitzt eine Wärmebildkamera und ist darüber hinaus mit einem verbesserten Schutz vor Beschädigungen versehen. Das Marshmallow-Smartphone ist damit vor allem für den robusten Außeneinsatz gedacht.

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Das Gehäuse des S60 ist gegen Stürze und das Eindringen von Wasser geschützt.
Das Gehäuse des S60 ist gegen Stürze und das Eindringen von Wasser geschützt. (Bild: Cat)

Die auffälligste Besonderheit der Cat-Neuvorstellung ist die eingebaute Wärmebildkamera. Die Thermalkamera im S60 stammt vom Hersteller Flir, der in diesem Bereich ein führender Anbieter ist. Eine Thermalkamera zeigt Wärme an, die für das Auge nicht erkennbar ist, und visualisiert Temperaturunterschiede. Dabei misst sie Oberflächentemperaturen bei einem Abstand von bis zu 30 Metern, das soll auch bei Nebel oder Rauch funktionieren.

  • Cat S60 mit Wärmebildkamera (Bild: Cat)
  • Cat S60 mit Wärmebildkamera (Bild: Cat)
  • Cat S60 mit Wärmebildkamera (Bild: Cat)
  • Cat S60 mit Wärmebildkamera (Bild: Cat)
  • Cat S60 mit Wärmebildkamera (Bild: Cat)
  • Cat S60 mit Wärmebildkamera (Bild: Cat)
  • Cat S60 mit Wärmebildkamera (Bild: Cat)
  • Cat S60 mit Wärmebildkamera (Bild: Cat)
  • Cat S60 mit Wärmebildkamera (Bild: Cat)
  • Cat S60 mit Wärmebildkamera (Bild: Cat)
  • Cat S60 mit Wärmebildkamera (Bild: Cat)
  • Cat S60 mit Wärmebildkamera (Bild: Cat)
Cat S60 mit Wärmebildkamera (Bild: Cat)
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Dadurch können Menschen oder Tiere selbst in absoluter Dunkelheit sichtbar gemacht werden. Zudem soll etwa das Entweichen von Wärme rund um schlecht isolierte Fenster und Türen damit erkannt werden können. Außerdem sollen sich feuchte Stellen aufgrund mangelnder Dämmung ausfindig machen lassen. Aber auch das Risiko einer Überhitzung von elektrischen Geräten und Schaltkreisen ließe sich damit verringern.

Smartphone für die Baustelle

Daher sieht der Hersteller die Einsatzmöglichkeiten des Smartphones für Handwerker im Baugewerbe, für Mitarbeiter von Versorgungsbetrieben oder für Feuerwehrleute und Rettungsdienste.

Das Gehäuse des Smartphones erfüllt die MIL-Spec-810G-Norm, ein Schutzstandard des US-Militärs. Es soll Stürze aus einer Höhe von bis zu 1,80 m ohne Schäden überstehen. Zudem soll das Smartphone in einer Wassertiefe von fünf Metern bis zu eine Stunde verwendet werden können. Damit können dann etwa mit der eingebauten 13-Megapixel-Kamera Unterwasseraufnahmen gemacht werden.

Helles Display

Zum Schutz des 4,7 Zoll großen Displays wird Cornings Gorilla Glass 4 verwendet, das Kratzer und Displaybruch verhindern soll und auch in regulären Smartphones eingesetzt wird. Das Display hat eine Auflösung von 1.280 x 720 Pixeln, wird also keine überragende Schärfeleistung bieten können. Mit einer Helligkeit von bis zu 540 cd/qm soll es besonders hell sein und somit auch unter direktem Sonnenlicht gut ablesbar sein. Der Touchscreen kann mit Handschuhen oder auch mit nassen Fingern bedient werden, verspricht der Hersteller.

Auf der Displayseite ist eine 5-Megapixel-Kamera für Videotelefonate untergebracht. Im Smartphone steckt Qualcomms Octa-Core-Prozessor Snapdragon 617. Vier Kerne laufen mit 1,2 GHz und die vier anderen mit 1,5 GHz Taktrate. Mit 3 GByte Arbeitsspeicher und 32 GByte Flash-Speicher ist das Smartphone ordentlich ausgestattet. Zudem gibt es einen Steckplatz für Micro-SD-Karten mit bis zu 128 GByte.

Auslieferung mit Android 6.0

Das LTE-Smartphone beherrscht Single-Band-WLAN sowie Bluetooth 4.1 und hat einen GPS-Empfänger sowie einen NFC-Chip. Ein 3.800-mAh-Akku soll für eine lange Akkulaufzeit sorgen, genaue Angaben dazu machte der Hersteller nicht. Das Smartphone wird gleich mit Android 6.0 alias Marshmallow auf den Markt kommen. Damit wird es gleich mit der aktuellen Android-Version ausgeliefert.

Cat will das S60 im Mai oder Juni 2016 zum Preis von 650 Euro auf den Markt bringen. Der Hersteller wird das Smartphone auch auf dem Mobile World Congress 2016 zeigen, der kommende Woche in Barcelona stattfindet.



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gdh 19. Feb 2016

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