Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Castlevania: NFT-Auktion von Konami erlöst rund 162.000 US-Dollar

Bei Spielern sind Blockchain-basierte Extras unbeliebt, dennoch hat Konami nun sehr viel Geld mit Castlevania-Assets eingenommen.
/ Peter Steinlechner
10 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)
Dracula's Castle Pixel Art auf Open Sea (Bild: Konami)
Dracula's Castle Pixel Art auf Open Sea Bild: Konami

Konkret: Er bezahlte für das Recht, dass sein Pseudonym oder der Name in der Blockchain mit der Vampirburg mehr oder wenig auf Dauer verbunden bleibt – wie das bei Non-Fungible Token eben üblich ist.

Insgesamt hat Konami im Rahmen der Versteigerung auf dem Portal Open Sea(öffnet im neuen Fenster) rund 162.000 US-Dollar erlöst. Neben Dracula's Castle gab es 13 weitere Bilder, Musikstücke und andere Extras zu ersteigern.

Anlass für die Auktion war laut Unternehmensangaben der 35. Geburtstag von Castlevania. Möglicherweise gibt es bald auch vergleichbare Angebote aus der Welt von Metal Gear – diese ebenfalls von Konami stammende Serie feiert demnächst nämlich ebenfalls ihr 35. Jubiläum.

Castlevania als Wegbereiter – gegen die Community?

Durch die hohen Erlöse für ein paar Assets, deren Herstellung fast nichts gekostet haben dürfte, könnte sich neben Konami auch der ein oder andere Publisher ermuntert fühlen, Geld mit NFT-Inhalten verdienen zu wollen.

Eigentlich sind derartige Geschäfte in der Spieleszene extrem unbeliebt. Das Entwicklerstudio hinter dem gerade auf Jahresende 2022 verschobenen Stalker 2 wollte etwa das Aussehen einer Nebenfigur als NFT versteigern – hat diese Auktion dann aber nach einem Proteststurm der potenziellen Kundschaft wieder abgesagt .

Metal Gear Survive – Fazit
Metal Gear Survive – Fazit (01:57)

Für eine eher als Werbung und Marktstudie rund um NFTs gedachte Aktion von Ubisoft in Ghost Recon Breakpoint gab es in Foren und sozialen Netzwerken ebenfalls fast nur und teils massive Kritik zu lesen.


Relevante Themen