• IT-Karriere:
  • Services:

Casio GBD-H1000 im Test: Die erste G-Shock für Sportler ist speziell

Die G-Shock GBD-H1000 soll Garmin und Polar Konkurrenz bieten. Im Test offenbart sie skurrile Eigenheiten - gemeint ist nicht die Optik.

Ein Test von veröffentlicht am
Die Casio G-Shock GBD-H1000 nach einer Runde Jogging
Die Casio G-Shock GBD-H1000 nach einer Runde Jogging (Bild: Golem.de/Katja Höhne)

Jede Wette: Wenn es um sportlich aussehende Armbanduhren geht, denkt der Großteil der Bevölkerung an so etwas wie eine G-Shock. Dabei sind die Wearables mit dem unverwechselbaren Design gar nicht so fit. Erst jetzt, viele Jahre nach Konkurrenten wie Fitbit oder Polar, bietet Hersteller Casio mit der GBD-H1000 ein Modell mit integrierter Herzfrequenzmessung am Handgelenk und der Möglichkeit zur Aufzeichnung von GPS-Routen an.

Inhalt:
  1. Casio GBD-H1000 im Test: Die erste G-Shock für Sportler ist speziell
  2. Casio G-Shock GBD-H1000: Verfügbarkeit und Fazit

Auf den ersten Blick ist das toll umgesetzt und einfacher zu bedienen als bei anderen Sportuhren. Um eine Laufrunde aufzuzeichnen, müssen wir nur die große und mit "Run" beschriftete Taste links in der Mitte drücken. Rund 30 bis 60 Sekunden später ist das GPS-Signal gefunden, nach einem weiteren Tastendruck können wir loslaufen.

Nach dem Training übertragen wir die Daten per Bluetooth auf die für Android und iOS verfügbare App von Casio namens G-Shock Move - die GBD-H1000 verwendet an keiner Stelle Wear OS. In G-Shock Move können wir im Detail die gerannte Strecke und den Puls anschauen sowie Trainingsziele und empfohlene Erholungszeiten analysieren.

So weit klappt das alles. Wer aber zur Abwechslung eine Fahrradtour aufzeichnen möchte - der scheitert. Die GBD-H1000 kennt nämlich nur Laufen als Ausdauersport. Dazu kommt noch sehr rudimentäre Unterstützung für so etwas wie Crossfit, in der Praxis läuft es aber auf "Running Only" hinaus. Auch nachträglich können wir einer Trainingseinheit keine andere Sportart zuweisen.

Stellenmarkt
  1. HARGASSNER Ges mbH, Weng (Österreich)
  2. SIGMA-ELEKTRO GmbH, Neustadt an der Weinstraße

Diesen eingeschränkte Funktionsumfang finden wir umso erstaunlicher, als dass die G-Shock in anderen Bereichen durchaus fortgeschrittene Extras bietet, etwa die in der App integrierten Analysefunktionen von Firstbeat.

Das Unternehmen lizenziert seine Algorithmen auch an Garmin, Suunto und eine Reihe weiterer Hersteller eher hochwertiger Sportuhren. Die Trainingsanalyse ermöglicht uns unter anderem eine Einschätzung darüber, ob wir gleich am nächsten Tag wieder laufen sollten oder ob wir besser eine Regenerationsphase einlegen.

Toll ablesbares Always-on-Display

Nicht die Analysen von Firstbeat, aber viele andere Werte können wir in der App und direkt auf der GBD-H1000 anschauen. Die meisten Einstellungen lassen sich dort ebenfalls ändern. Die Bedienung der Uhr klappt über die Tasten gut, einen Touchscreen gibt es nicht. Das Always-on-Display ist bei nahezu allen Lichtverhältnissen erstklassig ablesbar, bei Dunkelheit kann eine Hintergrundbeleuchtung aktiviert werden.

  • Die Pulsmessung der G-Shock erfolgt direkt am Handgelenk. (Foto: Golem.de/K. Höhne)
  • Das Ladekabel wird an der Rückseite angeschlossen. (Foto: Golem.de/K. Höhne)
  • Die GBD-H1000 trägt sicht- und spürbar auf. (Foto: Golem.de/K. Höhne)
  • Auf der Rückseite ist eine LED für die Pulsmessung angebracht. (Foto: Golem.de/K. Höhne)
  • In G-Shock Move sehen wir die Laufstrecke und Fitnessdaten von Firstbeat. (Bild: Casio/Screenshot: Golem.de)
  • Auch die Standardauswertung des Training sehen wir in G-Shock Move. (Bild: Casio/Screenshot: Golem.de)
  • Über die App von Casio können wir die Trainingsanzeige anpassen. (Bild: Casio/Screenshot: Golem.de)
  • Dirket in der App gibt es einfache Trainingspläne. (Bild: Casio/Screenshot: Golem.de)
  • Das Koppeln mit dem Smartphone funktioniert sehr einfach. (Bild: Casio/Screenshot: Golem.de)
  • Die Pulsmessung benötigt recht viel Energie. (Bild: Casio/Screenshot: Golem.de)
  • Eine Kopplung mit Strava ist verfügbar - im Test hat das gut geklappt. (Bild: Casio/Screenshot: Golem.de)
Die Pulsmessung der G-Shock erfolgt direkt am Handgelenk. (Foto: Golem.de/K. Höhne)

Die Uhr bietet neben der Aufzeichnung von Trainingseinheiten auch einen Schrittzähler sowie eine Schätzung des Kalorienverbrauchs. Über das gekoppelte Smartphone empfängt sie Benachrichtigungen; direkt antworten können wir nicht. Was fehlt, ist jede Art von Schlafaufzeichnung und -analyse. Ob Casio das nachliefern möchte, ist uns nicht bekannt. Zusätzliche Apps oder Widgets können nicht installiert werden.

Anstatt auf der Uhr selbst lässt sich alternativ ein ein Großteil der Einstellungen auf Smartphone oder Tablet über G-Shock Move vornehmen. Allerdings: Auf unserem iPhone wollte die Anwendung gar nicht starten. Auf dem iPad wiederum gab es keine Probleme.

Die App wirkt unmodern und langweilig - das passt so gar nicht zur schicken G-Shock. Ein paar Sachen gefallen uns gut, etwa die unkomplizierte Einrichtung von Herzfrequenzbereichen. Die Verbindungsaufnahme über Bluetooth LE hat stabil funktioniert.

Der Akku der GBD-H1000 soll nur bei Anzeige der Zeit (ohne Pulsmessung und Smartwatch-Funktionen) etwa ein Jahr lang durchhalten. Die Aufzeichnung von GPS- und Herzfrequenzdaten ist 14 Stunden lang möglich. Im Smartwatch-Modus (Herzfrequenz plus Benachrichtigungen) muss das Wearable laut Hersteller nach 66 Stunden wieder ans Ladekabel - dieser niedrige Wert gilt aber nur bei schlechtem Wetter.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
Casio G-Shock GBD-H1000: Verfügbarkeit und Fazit 
  1. 1
  2. 2
  3.  


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-15%) 46,74€
  2. (-76%) 14,50€
  3. 4,99€

VerbraucherX 22. Jun 2020 / Themenstart

Schade, dass die Produktvorstellungen oftmals so oberflächlich ausfallen. Den Testern...

arrrghhh.... 18. Jun 2020 / Themenstart

Habe nach langer Abstinenz wieder zur klassischen analogen Armbanduhr zurückgefunden. Ich...

arrrghhh.... 18. Jun 2020 / Themenstart

Du hast sicherlich recht. Das Problem mit den ganzen "Bändern" ist nur: Sie sind so...

DerYupp 14. Jun 2020 / Themenstart

Komisch, da muss ich wohl eine kaputte Garmin-Uhr bekommen haben. Beim Radfahren werden...

Kakiss 13. Jun 2020 / Themenstart

Ist halt ein wenig wie die ganzen Fitnessgeräte zu Hause, die man dann hinterhergeworfen...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Patrick Schlegels Visitenkarte spielt Musik und würfelt

Eine Visitenkarte muss nicht immer aus langweiligem Papier sein. Patrick Schlegels Visitenkarte hat einen USB-Speicher, spielt Musik und kann würfeln.

Patrick Schlegels Visitenkarte spielt Musik und würfelt Video aufrufen
    •  /