• IT-Karriere:
  • Services:

Casino & Co.: Länder wollen Online-Glücksspiele erlauben

Unter strengen Regeln - unter anderem eine Sperrdatei und ein Einzahlungslimit - sollen Online-Poker und ähnliches Glücksspiel künftig auch in Deutschland erlaubt sein. Darauf haben sich die Bundesländer geeinigt.

Artikel veröffentlicht am , / dpa
Glücksspiel in einem (echten) Casino
Glücksspiel in einem (echten) Casino (Bild: Sebastien Bozon/AFP via Getty Images)

Die Bundesländer haben sich nach langen Verhandlungen im Grundsatz auf eine weitgehende Reform des deutschen Glücksspielmarktes geeinigt. Diese sieht vor, bisher illegale Glücksspiele im Internet wie Online-Poker oder Online-Casinos künftig zu erlauben, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Verhandlungskreisen erfuhr.

Stellenmarkt
  1. Schwarz Dienstleistung KG, Raum Neckarsulm
  2. itsc GmbH, Hannover

Geplant sind aber strenge Regeln zum Spielerschutz. So soll es bei Glücksspielen im Internet ein monatliches Einzahlungslimit von 1.000 Euro geben. Eingeführt werden soll außerdem eine Sperrdatei. Das bedeutet auch, dass die Anbieter für jeden Spieler ein Spielkonto einrichten müssen.

Vorgesehen ist auch eine neue zentrale Glücksspielbehörde der Länder. Das geht aus einem Entwurf für einen neuen Glücksspiel-Staatsvertrag hervor, welcher der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Der Jugend- und Spielerschutz soll gewährleistet, das Entstehen von Wettsucht verhindert werden.

Die Länder ringen seit langem um eine Neuregelung des deutschen Glücksspielmarktes. Der Durchbruch wurde unter Federführung der nordrhein-westfälischen Staatskanzlei erzielt. Der neue Staatsvertrag soll am 1. Juli 2021 in Kraft treten. Bei den Verhandlungen war lange umstritten, ob Online-Spiele im Internet überhaupt zugelassen werden.

Sportwetten im Internet sollen im Vergleich zur bisherigen Rechtslage ausgeweitet werden. Ereigniswetten werden laut Entwurf zugelassen - es soll aber angesichts von Manipulationsgefahren Einschränkungen bei Live-Wetten geben.

Der milliardenschwere Glücksspielmarkt in Deutschland ist in den vergangenen Jahren in eine Schieflage geraten. Der Schwarzmarkt boomt, vor allem staatliche Lotterien verlieren Erträge und der Staat hohe Steuereinnahmen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-67%) 19,99€
  2. 4,99€
  3. 23,49€
  4. 17,99€

User_x 23. Jan 2020 / Themenstart

Wäre es für dich interessanter, wenn du fürs Spielen deine gesamten Vermögensverhältnisse...

DarkSouls 22. Jan 2020 / Themenstart

Nur solange du einer von vielen bist. Wenn du Prominent bist dann ficken die dich^^ Guck...

nightmar17 22. Jan 2020 / Themenstart

Die Betreiber könnten ihn ja sperren, aber machen die nicht, weil die auch Verträge mit...

User_x 22. Jan 2020 / Themenstart

Interessanter wäre eine Vorgabe für Apps und Games die in der Grauzone "Süchtig" machen...

Yash 22. Jan 2020 / Themenstart

In einem realen Casino "entscheidet" aber rein das Glück, in einem digitalen Casino der...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Magenta-TV-Stick der Deutschen Telekom - Test

Der Magenta-TV-Stick befindet sich noch im Betatest, so dass einige Funktionen noch fehlen und später nachgereicht werden. Der Stick läuft mit einer angepassten Version von Android TV. Bei Magenta TV selbst sehen wir noch viel Verbesserungsbedarf.

Magenta-TV-Stick der Deutschen Telekom - Test Video aufrufen
Dreams im Test: Bastelwastel im Traumiversum
Dreams im Test
Bastelwastel im Traumiversum

Bereits mit Little Big Planet hat das Entwicklerstudio Media Molecule eine Kombination aus Spiel und Editor produziert, nun geht es mit Dreams noch ein paar Schritte weiter. Mit dem PS4-Titel muss man sich fast schon anstrengen, um nicht schöne Eigenkreationen zu erträumen.
Ein Test von Peter Steinlechner

  1. Ausdiskutiert Sony schließt das Playstation-Forum
  2. Sony Absatz der Playstation 4 geht weiter zurück
  3. PS4-Rücktasten-Ansatzstück im Test Tuning für den Dualshock 4

Videostreaming: Was an Prime Video und Netflix nervt
Videostreaming
Was an Prime Video und Netflix nervt

Eine ständig anders sortierte Watchlist, ein automatisch startender Stream oder fehlende Markierungen für Aboinhalte: Oft sind es nur Kleinigkeiten, die den Spaß am Streaming vermiesen - eine Hassliste.
Ein IMHO von Ingo Pakalski

  1. Dispatch Open-Source-Krisenmanagement à la Netflix
  2. Videostreaming Netflix integriert Top-10-Listen für Filme und TV-Serien
  3. WhatsOnFlix Smartphone-App für bessere Verwaltung der Netflix-Inhalte

Leistungsschutzrecht: Drei Wörter sollen ...
Leistungsschutzrecht
Drei Wörter sollen ...

Der Vorschlag der Bundesregierung für das neue Leistungsschutzrecht stößt auf Widerstand bei den Verlegerverbänden. Überschriften mit mehr als drei Wörtern und Vorschaubilder sollen lizenzpfichtig sein. Dabei wenden die Verlage einen sehr auffälligen Argumentationstrick an.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Leistungsschutzrecht Memes sollen nur noch 128 mal 128 Pixel groß sein
  2. Leistungsschutzrecht Französische Verlage reichen Beschwerde gegen Google ein
  3. Leistungsschutzrecht Französische Medien beschweren sich über Google

    •  /