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AMDs Rome mit 64 Cores kommt

Mit bis zu 56 Kernen bei den CLX-AP, teils zusätzlichen Cores bei mehr Takt und schnellerem DDR4-Speicher bei den CLS-SP und Neuerungen wie Migitationen gegen Meltdown/Specre plus VNNI, hatte Intel allerhand Benchmarks parat - verglichen zu eigenen Vorgängern, aber auch zu AMDs Prozessoren. Generell steigt mit den Xeon SP v2 die Leistung im Durchschnitt an, selbiges gilt für die Geschwindigkeit pro Euro, da Intel die Preise für die einzelnen (Edel)metall-Klassen weitestgehend beibehält.

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Die Xeon Silver 4200 sollen rund 30 Prozent schneller werden, bei den Gold 5200/6200 sind es laut Intel ein Drittel und bei den Platinum 8200 immerhin noch knapp 6 Prozent - da waren Kerne und Takt aber schon bei den Platinum 8100 ziemlich ausgereizt. Bei den Leistungszuwächsen haben wir den Deep Learning Boost ausgeklammert, hier steigt die Geschwindigkeit durch VNNI plus Cores und Frequenz um mehr als das Doppelte. Reale Workloads skalieren abhängig von den Daten teils schlechter als der Linpack-Benchmark, den Intel unter anderem für Messungen herangezogen hat.

  • CLX-AP und CLS-SP im Überblick (Bild: Intel)
  • Preise aller Modelle außer der Off-Roadmap-SKUs (Bild: Intel)
  • Cascade Lake im Überblick (Bild: Intel)
  • CLX-AP und CLS-SP im Vergleich (Bild: Intel)
  • Cascade Lake weist Hardware-Migitationen gegen Meltdown/Spectre auf. (Bild: Intel)
  • Wie stark die Leistung steigt, hängt sehr vom Workload ab. (Bild: Intel)
  • Bisher war AVX-512 eher auf Gleitkomma-Berechnungen ausgelegt. (Bild: Intel)
  • Die VNNI-Instruktionen steigern den Durchsatz der INT8- und INT16-Formate. (Bild: Intel)
  • INT8 per VNNI erhöht die Leistung signifikant. (Bild: Intel)
  • Der Befehl verringert zu FP32 die Cache-Misses ... (Bild: Intel)
  • ... und benötigte Daten brauchen weniger Bandbreite. (Bild: Intel)
  • Vorteile von VNNI in unterschiedlichen Frameworks (Bild: Intel)
  • Appendix zum vorhergehenden Benchmark (Bild: Intel)
  • Zwei 48-Kern-CPUs schaffen die Geschwindigkeit einer (!) günstigeren Tesla T4. (Bild: Intel)
  • Appendix zum vorhergehenden Benchmark (Bild: Intel)
  • CLX-AP alias Xeon Platinum 9200 (Bild: Intel)
  • Im Package sitzen zwei Dies, es wird zudem verlötet statt gesockelt. (Bild: Intel)
  • Die CLX-AP werden als Systeme verkauft. (Bild: Intel)
  • Varianten mit 400 Watt pro CPU sind wassergekühlt. (Bild: Intel)
  • Per Bandbreiten-Zuteilung steigt die Leistung priorisierter Workloads. (Bild: Intel)
  • Speed Select kann Jobs mit mehr Takt versorgen ... (Bild: Intel)
  • ... oder den Basistakt bei weniger Kernen anheben. (Bild: Intel)
  • Die Y-Modelle und die N-Chips beherrschen Speed Select. (Bild: Intel)
  • CLX-AP mit 48 Kernen gegen Vorserien-Epyc mit 64 Kernen (Bild: Golem.de)
  • Leistungszuwachs der Xeon SP v2 zu den Vorgängern (Bild: Intel)
  • Appendix zum vorhergehenden Benchmark (Bild: Intel)
  • CLX-AP und CLS-AP gegen AMDs Epyc mit 32C (Bild: Intel)
  • Appendix zum vorhergehenden Benchmark (Bild: Intel)
  • CLX-AP soll die Epyc 7000 durchweg schlagen. (Bild: Intel)
  • Appendix zum vorhergehenden Benchmark (Bild: Intel)
CLX-AP mit 48 Kernen gegen Vorserien-Epyc mit 64 Kernen (Bild: Golem.de)

Vor Ort ließ es sich Intel nicht nehmen, eine aktuelle AMD-Plattform gegen die CLS-SP und die CLX-AP zu stellen: Eine Dual-Sockel-Plattform mit insgesamt zwei Epyc 7601 (32C mit 2,2 GHz bis 3,2 GHz) musste sich gegen zwei Xeon Platinum 8280 (28C mit 2,7 GHz bis 4 GHz) und gegen zwei Xeon Platinum 9282 (56C mit 2,6 GHz bis 3,8 GHz) beweisen: Bei der Datentransfer-Rate per Stream Triad ordnen sich die Epyc mit ihren acht Speicherkanälen wenig überraschend zwischen den Xeon mit sechs und zwölf Channels ein. Die Floating-Point- und die Integer-Leistung im Spec-Benchmark ist bei den Xeon Platinum 8280 etwas höher als bei den Epyc 7601, da diese kein AVX-512 unterstützen. Davon abgesehen benötigen die Xeon ein bisschen mehr Energie und kosten weitaus mehr.

So mancher Partner hat zudem durchblicken lassen, mit dem Kauf der Xeon SP noch zu warten: Im Sommer 2019 erscheint mit Rome die zweite Epyc-Generation. Verglichen mit den aktuellen Naples-Modellen alias Epyc 7000 erhöht AMD die Anzahl der CPU-Kerne von 32 auf 64, außerdem steigt die Leistung pro Takt, die Chips laufen mit flotteren Frequenzen und haben mehr Bandbreite durch schnelleren DDR4-Speicher. Folgerichtig griff Intel einen von AMD öffentlich gezeigten Benchmark von NAMD auf: Ein Vorserienmuster eines 7-nm-Rome-Epyc schafft dort 9,86 ns pro Tag und ein CLX-AP mit nur 48 Kernen statt der vollen 56 kommt bereits auf höhere 10,65 ns pro Tag. Es gilt abzuwarten, inwieweit AMD mit finalen CPUs nachlegen kann - Luft nach oben dürfte noch sein.

Offenlegung: Golem.de hat auf Einladung von Intel hin am Server Workshop in Portland teilgenommen, die Reisekosten wurden gänzlich von Intel übernommen. Unsere Berichterstattung ist davon nicht beeinflusst und bleibt gewohnt neutral und kritisch. Der Artikel ist, wie alle anderen auf unserem Portal, unabhängig verfasst und unterliegt keinerlei Vorgaben seitens Dritter.

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 Deep Learning Boost für 56 Kerne
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derdiedas 11. Apr 2019

Was ich festgestellt habe ist das EPYC CPUs die Leistung homogener und zuverlässiger...

das_mav 04. Apr 2019

Interessante Interpretation.

freddx12 03. Apr 2019

Musste lachen. Danke :D

Nigcra 03. Apr 2019

hast du meinen Beitrag überhaupt gelesen? VMware ist nicht das Problem. Es geht um das...

werpu 03. Apr 2019

Was ich damit meine, AMD bietet zum gleichen Zeitpunkt 64 Kerne bei viel weniger...


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