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Ein Chevrolet Tahoe wurde aus der Ferne überwacht.
Ein Chevrolet Tahoe wurde aus der Ferne überwacht. (Bild: Justin Sullivan/Getty Images)

Versehentlich den Notfall-Knopf gedrückt und beim Drogendeal belauscht

Ein weiterer Fall soll sich im Jahr 2007 zugetragen haben. Ein Besitzer eines GM Chevrolet Tahoe wurde überwacht, nachdem ein Notfall-Knopf gedrückt worden war, der mit dem Onstar-System verbunden ist. Nach Angaben des Besitzers war dieser sich nicht bewusst, einen entsprechenden Schalter betätigt zu haben. Ein Mitarbeiter von GM hörte dann, wie die Insassen des Autos einen Drogendeal besprachen und zog die Polizei hinzu. Diese stoppte das Auto und fand Marihuana.

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GM sagte dazu: "Wir führen weder eine Überwachung noch anderes Tracking von mit Onstar ausgerüsteten Autos durch, es sei denn es gibt einen gültigen Gerichtsbeschluss oder es besteht Gefahr im Verzug" ("exigent circumstances").

Diebstahlschutzfunktion aus der Ferne aktiviert

Nach Angaben von Forbes hatte die New Yorker Polizei im Jahr 2014 den Betreiber von Funk- und Telematiksystemen Siriusxm aufgefordert, Standortdaten zu einem bestimmten Auto zu übermitteln. Die Anordnung galt für die Dauer von zehn Tagen, das Unternehmen entsprach dem Gesuch.

Ziel war in dem Fall ein Toyota 4-Runner, der Besitzer soll in illegales Glücksspiel verwickelt gewesen sein. Siriusxm sagte Forbes, man sei der Aufforderung nachgekommen, indem die Diebstahlschutz-Funktion des Autos aus der Ferne angeschaltet wurde. Diese Funktion ist mit den bei Smartphones vorhandenen Funktionen vergleichbar und überträgt den GPS-Standort.

Die Besitzer der überwachten Autos gingen zum Teil gerichtlich gegen die Verwertung der Beweise vor. In den meisten Fällen sahen die Gerichte aber eine genügende Rechtsgrundlage ("probable cause", nach US-Recht). Nach Vorliegen eines Gerichtsbeschlusses gebe es keine rechtliche Garantie der Privatsphäre mehr ("no expectation of privacy").

Alle hier präsentierten Fälle basieren auf der Kooperation von Autoherstellern mit den Behörden. In Zukunft ist es aber auch denkbar, dass Angriffe gegen die IT der Autos gefahren werden, um Systeme zu infiltrieren. Dass das möglich ist, haben mehrere erfolgreiche Hacks gezeigt.

 Cartapping: Autos werden seit 15 Jahren digital verwanzt

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bombinho 22. Jan 2017

Uebrigens verhindert Ueberwachung weder Unfaelle noch Straftaten, im besten Fall werden...

Mastercontrol 18. Jan 2017

Also die Amis kaufen kaum noch Autos die nicht einen Personal Support Knopf haben bzw...

Dwalinn 18. Jan 2017

Wenn das Auto mal "verloren" gehen sollte wäre das aber ein Tolles Feature... okay ne...

Dwalinn 18. Jan 2017

Naiv = Denken das man nirgends überwacht wird. (kleines Kind beim Spielen) Normal...

thinksimple 17. Jan 2017

Häh? Bin ich hier beim Postillion gelandet? Glaubt ihr das wovon ihr redet?



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