Carsharing: Share Now soll verkauft werden

BMW und Mercedes-Benz wollen ihr gemeinsames Carsharing-Joint-Venture loswerden. Käufer ist Stellantis, wenn die Kartellbehörden zustimmen.

Artikel veröffentlicht am , Daniel Ziegener
Die Automiete per App ist bisher in europäischen Großstädten verfügbar.
Die Automiete per App ist bisher in europäischen Großstädten verfügbar. (Bild: Share Now)

Mercedes-Benz Mobility und die BMW Group wollen ihr Gemeinschaftsunternehmen Share Now an das Stellantis-Unternehmen Free2move verkaufen. Das teilten Stellantis und BMW am 3. Mai 2022 in einer Pressemitteilung mit. Käufer ist der in den Niederlanden ansässige Automobilkonzern Stellantis. Eine entsprechende Vereinbarung haben die drei Unternehmen laut eigenen Aussagen bereits unterzeichnet und Stillschweigen über die Details der Transaktion vereinbart. Eine Zustimmung der Kartellbehörden steht noch aus.

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Share Now entstand 2018 durch die Fusion der beiden Carsharing-Angebote von BMW und Mercedes-Benz, Car2go und Drivenow. Über eine App lassen sich in 16 europäischen Städten Leihfahrzeuge mieten, unter anderem Berlin, Wien, Hamburg und München. Die Flotte von Share Now umfasst bereits Fahrzeuge der Stellantis-Marken Fiat und Peugeot. "Die Stellantis-Mobilitätstochter Free2move bekäme mit dem Erwerb von Share Now die Möglichkeit, Carsharing in Europa weiter auszubauen und so die vielfältigen Mobilitätsbedürfnisse ihrer Kunden zu erfüllen", heißt es in der Pressemitteilung von BMW.

"Wir sind stolz darauf, mit Car2go das Segment des free-floating Carsharing begründet zu haben", sagte Gero Götzenberger von Mercedes-Benz Mobility. Auch wenn sich Mercedes-Benz künftig stärker auf das Kerngeschäft im Luxussegment konzentrieren wolle, "bleibt Carsharing ein wichtiger Bestandteil der urbanen Mobilität".

Ganz beenden BMW und Mercedes-Benz ihre Zusammenarbeit nicht. Die anderen Joint Ventures sind von dem geplanten Verkauf nicht betroffen. "Mit Free Now und Charge Now fokussieren wir auf zwei Wachstumsfelder, die unseren Kunden auch in Zukunft die ganze Bandbreite an Mobilitätsdienstleistungen bieten und den Ausbau der Elektromobilität unterstützen", sagte Götzenberger. BMWs Bereichsleiter für Corporate Investments, Rainer Feurer, sagte, "die neue Ausrichtung ermöglicht uns die schnellere Skalierung unserer Aktivitäten und somit in kürzester Zeit weiteres, profitables Wachstum."

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