Carrier-Aggregation: T-Mobile US bietet Mobilfunkkunden 3,3 GBit/s
T-Mobile US hat in Tests mit Carrier-Aggregation im 5G-Bereich Datenübertragungsraten von 3,3 GBit/s erreicht und bietet dies seinen Kunden an. Das gab der Mobilfunkbetreiber am 25. Juli 2023 bekannt(öffnet im neuen Fenster) . Die Carrier-Aggregation wird nun schrittweise im Live-Netz für Nutzer angeboten.
Die Deutsche-Telekom-Tochter führte dazu vier Bereiche zusammen – zwei Kanäle bei 2,5 GHz, einen Kanal des 1.900-MHz-Spektrums und einen Kanal des 600-MHz-Spektrums. Doch nur Kunden mit dem Samsung Galaxy S23 könnten die Datenrate auch nutzen, weitere Geräte würden folgen.
Zu den vier Kanälen, die T-Mobile nutzt, gehören umfunktioniertes 1.900-MHz-Spektrum aus den zuvor stillgelegten 3G-Netzen von T-Mobile und Sprint sowie zwei 2,5-GHz-Kanäle (oder Träger) und 600 MHz.
Carrier-Aggregation: T-Mobile US liegt vor den Konkurrenten
Die Carrier-Aggregation ist in Teilen des T-Mobile-Netzwerks bereits live und "wird in den kommenden Wochen landesweit verfügbar sein" , hieß es von dem Netzbetreiber.
AT&T und Verizon arbeiten an ähnlichen Upgrades. AT&T hatte Anfang des Jahres zwei Upload-Kanäle zusammengefasst, während Verizon in seinen Tests Upload-Geschwindigkeiten von über einem Gigabit und Downloads mit bis zu 4,3 GBit/s meldete. T-Mobile US hat dies jedoch offenbar als erster im Live-Netz realisiert.
Einen Test zu der Carrier-Aggregation hatte T-Mobile US bereits zur Branchenmesse Mobile World Congress (MWC)(öffnet im neuen Fenster) im März 2023 vorgestellt. Hier wurde mit den Ausrüstern Ericsson und Nokia, dem Chiphersteller Qualcomm Technologies und Samsung zusammengearbeitet. Bei dem Test kam laut den Angaben ein handelsübliches Smartphone zum Einsatz.
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