Cariad: VW will mit chinesischer KI-Firma zusammenarbeiten
Volkswagens Softwaresparte Cariad will sich mit dem chinesischen Unternehmen Horizon Robotics zusammentun, das sich auf künstliche Intelligenz und automatisiertes Fahren spezialisiert hat. VW stecke bis zu zwei Milliarden Euro in das Gemeinschaftsunternehmen, berichtete das Manager Magazin(öffnet im neuen Fenster). Noch wurde der Plan allerdings nicht beschlossen.
Horizon Robotics ist auch Partner des Zulieferers Continental, der 2021 ein Joint-Venture mit den Chinesen einging.
Volkswagens Softwareeinheit Cariad hängt mit der Softwareentwicklung so weit hinterher, dass die wichtigsten Konzernprojekte in Verzug gerieten. So sollten Porsches neuer Macan und ein ähnlich aufgebauter Audi eigentlich bereits fertig sein. Doch die Software macht dem Bericht zufolge Probleme, so dass nicht vor Ende 2023 mit den Fahrzeugen gerechnet werde.
Auch bei Audi gebe es Probleme mit dem Projekt Artemis, in dem das Elektroauto Landjet entwickelt werde. Der Verzug beträgt wohl zwei Jahre. Eigentlich sollte das Fahrzeug 2024 erscheinen. Volkswagens Plattform Trinity soll ebenfalls betroffen sein. Die Verzögerungen bei der Cariad-Software beeinträchtigten auch den geplanten Start der E-Versionen des Audi A4 und A6 sowie neuer SUVs der Marke, weil auch diese auf Cariad-Software aufsetzten.
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