Cargo sous terrain: Schweiz soll für Güterverkehr durchlöchert werden

In der Schweiz soll ein unterirdisches Tunnelsystem für den autonomen Güterverkehr gebaut werden. Im August 2022 soll es losgehen.

Artikel veröffentlicht am , Michael Linden
Transportfahrzeuge von Cargo sous terrain
Transportfahrzeuge von Cargo sous terrain (Bild: Cargo sous terrain)

Zwischen Genf und St. Gallen soll ein unterirdisches Gütertunnelnetz gebaut werden, wie der Sender RTS berichtet. Dies hat der Schweizer Bundesrat beschlossen. Starttermin soll der 1. August 2022 sein, der Schweizer Nationalfeiertag.

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Das Projekt trägt den Namen Cargo sous terrain (CST) und soll zügig ausgebaut werden. Schon 2031 sollen große Schweizer Knotenpunkte damit verbunden werden. Das Ziel ist eine Entlastung der bisherigen Straßen- und Schienenwege. Es handelt sich aber nicht um einfache Straßentunnel sondern um ein System, in dem Elektrofahrzeuge autonom verkehren sollen. Das Tunnelnetz ist dreispurig, die Fahrzeuge fahren mit lediglich 30 km/h, dafür aber rund und die Uhr.

Der erste Abschnitt ist etwa 70 km lang und soll Härkingen-Niederbipp mit Zürich verbinden. Die Fertigstellung ist für 2031 geplant: Das Netz soll insgesamt 500 km umfassen, die restlichen 430 km sollen den Angaben der Projektinitiatoren zufolge bis 2045 gebaut werden. Die Gesamtkosten für das private Projekt sollen zwischen 30 und 35 Milliarden Schweizer Franken liegen.

Finanziert wird Cargo sous terrain von Migros, Coop, Swisscom, der Schweizerische Post, Manor, Helvetia, der Zürcher Kantonalbank, dem Flughafen Zürich, Swiss Rail Cargo, La Mobilière, Implenia, Groupe Vaudoise Assurances, Panalpina und Holcim.

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