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Cardboard 2.0: Google schnallt ein Phablet vors Auge

Google hat seine VR-Pappbrille Cardboard überarbeitet. Cardboard 2.0 kann nun auch größere Smartphones und Phablets bis hin zu einer Bildschirmdiagonalen von 6 Zoll aufnehmen und verfügt erstmals über einen Bedienknopf.
/ Andreas Donath
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Cardboard 2.0 (Bild: Google)
Cardboard 2.0 Bild: Google

Google hat seine VR-Brille Cardboard(öffnet im neuen Fenster) überarbeitet, mit der über ein eingestecktes Smartphone 3D-Inhalte betrachtet werden können. Letztlich besteht Cardboard nur aus einer Konstruktion aus Pappe und zwei Linsen, mit denen das Smartphone-Display trotz der enorm kurzen Entfernung zum Auge betrachtet werden kann.

Google Cardboard – Trailer (Virtual-Reality-Expeditionen)
Google Cardboard – Trailer (Virtual-Reality-Expeditionen) (01:36)

Auf seiner Entwicklermesse Google I/O wurde nun eine neue Version der VR-Brille Cardboard(öffnet im neuen Fenster) vorgestellt, deren Bauplan wieder frei verfügbar ist und zu Modifikationen verlockt.

Die wichtigsten Neuerungen: Zum einen wurde die Aufnahme von größeren Smartphones und Tablets ermöglicht, die nun bis zu 6 Zoll messen dürfen. Zum anderen hat Google einen Bedienknopf eingeführt, der ans Gehäuse montiert wird. Zur genauen Funktion gibt es noch keine Informationen.

Google hat außerdem ein SDK für Entwickler angekündigt, die für Cardboard eigene Anwendungen schreiben wollen. Es ist nicht nur für Android-Geräte, sondern auch für die Entwicklung von iOS-Apps geeignet, so dass beide Fraktionen davon profitieren sollten.

Mit dem Projekt Expeditions stellte Google eine Anwendung für vernetzte VR-Brillen vor, die nicht zum Spielen, sondern für den Klassenraum konzipiert wurde. Damit kann der Lehrer die Inhalte auf den VR-Brillen steuern und den Schülern beispielsweise beim Betrachten Hinweise geben, obwohl die Brillen durch das Smartphone jegliche Sicht nach außen versperren.


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