Card.io-Übernahme: Paypal will Smartphone als Kreditkartenleser nutzen

Paypal hat weitere Technologie für mobile Zahlungsabwicklung eingekauft. Das Startup Card.io bringt einen Kreditkartenleser über die Smartphonekamera.

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Card.io-Bildschirm
Card.io-Bildschirm (Bild: Card.io)

Paypal hat Card.io gekauft, ein Unternehmen, das Smartphones über die Kamera zu Kreditkartenlesern macht. Das gab der Zahlungsabwickler, der zum eBay-Konzern gehört, am 17. Juli 2012 bekannt. Angaben zum Preis wurden nicht gemacht.

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Paypal setzt die Software von Card.io bereits in der mobilen App Paypal Here ein. In der Zusammenarbeit sei Paypal von den Fähigkeiten der Mitarbeiter des Startups begeistert gewesen. "In der gemeinsamen Arbeit waren wir einfach überwältigt von der Kreativität und der Motivation ihrer Mitarbeiter" erklärte Hill Ferguson, Vice President für Produktentwicklung bei Paypal, die Übernahme.

Ferguson sagte, dass Card.io-Team werde in Paypal Digital-Wallet-Bereich integriert. Die SDK (Software Developement Kit) für Entwickler, mit der sie ihre Anwendungen mit der Kartenlesesoftware ausstatten können, werde weiter verfügbar sein.

Bisherige Entwicklungen setzen auf Zusatzhardware, die an das Smartphone angeschlossen werden muss. Card.io hat im Juni 2011 eine reine Softwarelösung vorgestellt, die unter iOS läuft. Bei der Lösung von Card.io muss kein Kartenleser an das iPhone gesteckt werden. Stattdessen fotografiert der Ladeninhaber die Kreditkarte des Kunden mit der eingebauten Kamera. Eine optische Zeichenerkennung extrahiert die wichtigen Daten wie Name, Kreditkartennummer und Gültigkeitsdatum.

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Damit die Aufnahme und vor allem die Zeichenerkennung gelingen, wird im Display eine Zielmarkierung auf das Livebild der Kamera eingeblendet, wie es auch bei Barcodescannern für mobile Geräte üblich ist.

Card.io hat ein SDK (Software Developement Kit) für Entwickler zur Verfügung gestellt, damit sie ihre Anwendungen mit der Kartenlesesoftware ausstatten können. Die Daten werden von der Anwendung auf dem iPhone verschlüsselt und nicht an den SDK-Anbieter übermittelt. Der Entwickler ist durch das SDK nicht auf einen speziellen Kreditkartenzahlungsdienstleister festgelegt, betonte Card.io. Auch ein SDK für Android gibt es.

Paypals verfügt durch den Kauf von Zong zudem über Technologie für mobiles Bezahlen per SMS und Web. Der Zong-Nutzer gibt für den Bezahlungsvorgang seine Mobilfunknummer auf einer Website ein und erhält eine SMS, die dann im Internet eingegeben werden muss. Die Abrechnung erfolgt über die Telefonrechnung.

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