Carbon 1 Mk II: Kohlenstofffaser-Smartphone künftig "Made in Germany"
Das Kohlenstofffaser-Smartphone Carbon 1 Mk II von Carbon Mobile soll künftig das Label "Made in Germany" tragen. Der Hersteller hat 150 Einheiten des Gerätes testweise bei Ingram Micro in Flensburg zusammenbauen lassen, wie Carbon Mobile(öffnet im neuen Fenster) in seinem Blog schreibt.
Die Teile für das Smartphone kommen offenbar weiterhin aus Asien – in Deutschland gibt es entsprechende Produktionskapazitäten nicht. In der ehemaligen Motorola-Fertigung werden die Teile dann zusammengesetzt. Ingram Micro führt bereits Reparaturaufträge für Carbon Mobile aus.
Die Testfertigung der 150 Smartphones sei erfolgreich verlaufen. Carbon Mobile zufolge soll die Produktion in den kommenden Jahren für mehr Arbeitsplätze in der Region sorgen. Gleichzeitig mit der Ankündigung der Produktionsverlagerung hat Carbon Mobile angekündigt, dass das Carbon 1 Mk II künftig nur noch 600 Euro anstelle bisher 800 Euro kosten soll.
Sehr leichtes Smartphone aus Kohlenstofffaser
Das Gehäuse des Carbon 1 Mk II besteht aus einem Kohlenstofffaser-Verbundmaterial, das mit Fasern durchzogen ist, die den eingebauten Antennen Empfang ermöglichen. Das Smartphone wiegt nur 125 Gramm, bei einem 6 Zoll großen Display. Im Inneren steckt ein Mediatek P90, der Arbeitsspeicher ist 8 GByte groß.
Das Carbon 1 Mk II wurde kurz vor den ersten Auswirkungen der Corona-Pandemie im Februar 2020 vorgestellt. Die weltweiten Auswirkungen der Pandemie verzögerten den Marktstart, mittlerweile ist das Gerät verfügbar. Bereits bei der Vorstellung im Februar 2020 hatte Carbon Mobile bereits angekündigt, das Smartphone längerfristig in Deutschland zusammenbauen zu wollen.
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