Car Thing: Spotify bringt Musikstreaming mit Sprachsteuerung ins Auto

Das Car Thing von Spotify bietet eine eigene Sprachsteuerung für die Musikwiedergabe während der Fahrt.

Artikel veröffentlicht am ,
Car Things von Spotify
Car Things von Spotify (Bild: Spotify)

Spotify hat mit Car Thing ein Spezialgerät für die Musiksteuerung im Fahrzeug vorgestellt. Es wird mit verschiedenen Halterungen ausgeliefert, um das Spotify-Gerät am Lüftungsschlitz, im CD-Schacht oder auf dem Armaturenbrett anzubringen. Das Spotify-Gerät selbst kann keine Musik streamen, es ist nur eine Art Fernbedienung für die Spotify-App, die auf dem mit Car Thing verbundenen Smartphone läuft.

Stellenmarkt
  1. Senior Fullstack Entwickler (m/w/d)
    mecom Medien-Communikations-Gesellschaft mbH, Hamburg
  2. IT-Operator (m/w/d)
    Techniker Krankenkasse, Hamburg
Detailsuche

Vorerst bietet Spotify Car Thing ausschließlich in den USA an und es wird auch noch nicht regulär verkauft. Spotify-Premium-Abonnenten können sich auf eine Warteliste setzen lassen und erhalten das Gerät anfangs kostenlos, falls sie ausgewählt werden. Sie müssen lediglich die Versandkosten in Höhe von 7 US-Dollar tragen. Wenn Car Thing später einmal offiziell verkauft wird, soll es 70 US-Dollar kosten.

Es ist nicht bekannt, wann Spotify offiziell mit dem Verkauf von Car Thing in den USA starten will. Offen ist auch, ob das Gerät in Deutschland auf den Markt kommt. Wir haben bei Spotify nachgefragt, das Unternehmen hat keine Angaben dazu gemacht, wie es mit einem Deutschlandstart von Car Thing aussieht.

Car Thing ist in Grenzen ähnlich wie Echo Auto

Car Thing wird ähnlich wie Echo Auto im Fahrzeug integriert. Auch das Spotify-Gerät braucht eine Bluetooth-Verbindung zum Smartphone, um die darauf installierte App zu verwenden. Zum Abspielen von Musik ist ständig eine mobile Internetverbindung erforderlich.

Golem Akademie
  1. Linux-Shellprogrammierung: virtueller Vier-Tage-Workshop
    8.–11. März 2022, Virtuell
  2. Cinema 4D Grundlagen: virtueller Drei-Tage-Workshop
    14.–16. März 2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

The Verge hat Car Thing bereits vor der offiziellen Verfügbarkeit testen können und erklärt mit Verweis auf Spotify, dass Car Thing keine Inhalte vom Smartphone abspielen kann, die offline heruntergeladen wurden. Alle Musik muss demnach über das Internet geladen werden, wenn es über Car Thing abgespielt werden soll. Diese Beschränkung verschweigt Spotify auf der Produktseite zu Car Thing.

  • Car Thing (Bild: Spotify)
  • Car Thing (Bild: Spotify)
  • Car Thing (Bild: Spotify)
  • Car Thing (Bild: Spotify)
  • Car Thing (Bild: Spotify)
  • Car Thing (Bild: Spotify)
Car Thing (Bild: Spotify)

Car Thing selbst hat keinerlei Lautsprecher und kann über eine Kabelverbindung mit dem Soundsystem im Fahrzeug verbunden werden. Alternativ dazu kann die Audiowiedergabe vom Smartphone aus über eine Bluetooth-Verbindung mit dem Automusiksystem erfolgen.

Car Thing hat keinen Akku

Car Thing besitzt keinen Akku und muss auch bei kurzen Autofahrten über das Stromsystem im Auto mit Energie versorgt werden. Das bedeutet, dass bei jeder Autofahrt viele Kabel angestöpselt werden müssen. Diesen Nachteil gibt es auch beim Echo Auto. Für beide Produkte wäre es praktisch, wenn ein Akku die Geräte zumindest für ein bis zwei Stunden ohne Kabelverbindung nutzbar machen könnte.

Car Thing hat zur Steuerung einen Touchscreen. Darauf befindet sich ein Steuerrad, um möglichst bequem durch die Oberfläche navigieren zu können.

Echo Auto - Bringen Sie Alexa in Ihr Auto

Zudem hat Spotify nur für die Musiksteuerung eine eigene Sprachsteuerung implementiert. Mit dem Rufwort "Hey, Spotify" wird Car Thing aktiviert und es kann nach passender Musik gesucht werden. Zudem kann die Musik so angehalten werden und es kann zu anderen Musikstücken gesprungen werden.

Sprachsteuerung für Musikstreaming mit Problemen

Golem.de hat Anfang des Jahres die Sprachsteuerung von Apple Music mit Alexa, Google Assistant und Siri getestet. Das erstaunliche Ergebnis: Je nach verwendetem digitalem Assistenten gibt es auf Suchanfragen andere Ergebnisse.

Wir vermissen bei der Sprachsuche bei Musikstreamingdiensten immer wieder, dass es keine Nachfrage gibt, wenn ein Suchbefehl mehrere Treffer liefern würde. Immer wieder entscheidet der Algorithmus, was uns vorgesetzt wird. Wenn es dann nicht die gewünschte Musik ist, müssen wir mit Varianten der Sprachsuche versuchen, irgendwann einen Treffer zu erzielen.

Im Test von The Verge wurde auf dieses Problem nicht eingegangen, daher ist derzeit nicht absehbar, ob die Spotify-Sprachsuche diesbezüglich besser als bei der Konkurrenz abschneidet.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


AllDayPiano 14. Apr 2021

Navi? Meines hängt seit 2015 hinter der WWS und hat es bis heute gut überlebt. Wei...

demon driver 14. Apr 2021

:-D Zumal es ja auch noch mehr Musikdienste gibt als Spotify. Braucht man dann irgendwann...

demon driver 14. Apr 2021

..., die zum Nachteil der Nutzenden aus Profitgründen die Verwendbarkeit der Daten und...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Microsoft
Sony äußert sich zur Übernahme von Activision Blizzard

Rund 20 Milliarden US-Dollar haben die Aktien von Sony verloren. Nun hat der Konzern erstmals den Kauf von Activision Blizzard kommentiert.

Microsoft: Sony äußert sich zur Übernahme von Activision Blizzard
Artikel
  1. Parallel Systems: Ehemalige SpaceX-Mitarbeiter entwickeln neuartige Güterzüge
    Parallel Systems
    Ehemalige SpaceX-Mitarbeiter entwickeln neuartige Güterzüge

    Das Startup Parallel Systems will konventionelle Züge durch modulare Fahrzeuge mit eigenem Antrieb und Energieversorgung ersetzen.

  2. Jahresbilanz: Durch das Vodafone-Kabelnetz liefen 48 Exabyte
    Jahresbilanz
    Durch das Vodafone-Kabelnetz liefen 48 Exabyte

    Unser neues Leben spielt sich tagsüber bei Microsoft Teams ab. Dann verlagern sich die Datenströme in Richtung der Server von Netflix und Amazon.

  3. Jochen Homann: Der Regulierer, der nicht regulieren wollte
    Jochen Homann
    Der Regulierer, der nicht regulieren wollte

    Der grüne Verbraucherschützer Klaus Müller kommt, Jochen Homann geht. Eigentlich kann es in der Bundesnetzagentur nur besser werden.
    Ein IMHO von Achim Sawall

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • LG OLED (2021) 40% günstiger (u.a. 65" 1.599€) • WD Black 1TB SSD 94,90€ • Lenovo Laptops (u.a. 17,3" RTX3080 1.599€) • Gigabyte Mainboard 299,82€ • RTX 3090 2.399€ • RTX 3060 Ti 799€ • MindStar (u.a. 32GB DDR5-6000 389€) • Alternate (u.a. Samsung LED TV 50" 549€) [Werbung]
    •  /