Car.Software.Org: Ex-BMW-Manager wird Volkswagens Softwarechef
Volkswagen besetzt den Posten des Software-Vorstands(öffnet im neuen Fenster) mit dem Audi-Chef Markus Duesmann. Audi soll im Konzern eine Vorreiterrolle bei der Softwareentwicklung haben. Neuer Chef der Softwareentwicklung wird der ehemalige BMW-Manager Dirk Hilgenberg.
Dessen Vorgänger Christian Senger hatte die Leitung der erst im Juli 2020 gegründeten Software-Einheit Car.Software.Org nur zwei Wochen inne, dann verlor er sie wieder. Laut einem Bericht des Handelsblatts sahen Manager anderer Einheiten sowie die Betriebsräte Sengers Arbeit kritisch. Er habe nicht ausreichend erklärt, wofür er angeforderte Ressourcen benötige.
Mit der Software des neuen Elektroautos ID.3 gibt es Schwierigkeiten. Der ID.3 soll laut Planung zunächst mit reduziertem Digitalangebot auf den Markt kommen. Noch fehlende Funktionen sollen die Erstkäufer später per Software-Update nachladen können.
"Wir läuten momentan die größte Revolution in der Automobilbranche ein. Deshalb ist die starke Aufstellung der Car.Software-Organisation als markenübergreifende Einheit für Software-Entwicklung im Volkswagen Konzern der entscheidende Schritt in die Zukunft" , sagte Duesmann.
Volkswagen entwickelt mit dem VW.OS(öffnet im neuen Fenster) ein eigenes Betriebssystem. Diese IT-Architektur verzichtet auf verteilte Steuergeräte mit herstellerspezifischer Software, von denen sich heute bis zu 70 in Fahrzeugen befinden. Stattdessen wird die Fahrzeugintelligenz in wenigen Zentralrechnern mit einheitlicher Programmiersprache konzentriert.
Bis zum Ende des Jahres sollen rund 5.000 Fachkräfte unter dem Dach der Car.Software-Organisation zusammenarbeiten. Für Senger werden neue Aufgaben im Volkswagen-Konzern geprüft.
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