Ford: Autos sollen wie Weltraumroboter kommunizieren

Ford will Autos verschiedener Marken miteinander kommunizieren lassen. Im Weltraum klappt das Zusammenspiel von Systemen unterschiedlicher Hersteller auf der ISS recht gut. Davon will Ford jetzt lernen.

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Mobiler humanoider Oberkörper "JUSTIN" und Professor Vladimir Mulukha
Mobiler humanoider Oberkörper "JUSTIN" und Professor Vladimir Mulukha (Bild: Ford)

Wenn Autos irgendwann Daten mit Modellen anderer Hersteller und der Verkehrsinfrastruktur austauschen, dann könnte das zu einem babylonischen Sprachgewirr führen. Auf der Internationalen Raumstation ISS hingegen arbeiten robotische Module aus unterschiedlichen Ländern miteinander - und das veranlasst Ford, diese Verfahren zu erforschen und wenn möglich auf die Car-2-Car- und Car-2-X-Kommunikation zu übertragen.

Dazu hat der US-Autohersteller ein Forschungsprogramm mit der polytechnischen Hochschule St. Petersburg aufgelegt, das auf drei Jahre begrenzt ist. Besonders interessant für den Autohersteller sind Mesh-Netzwerke, die verschiedene Kommunikationssysteme miteinander vereinen. Schließlich sollen die Autos miteinander und der Verkehrsinfrastruktur Daten austauschen, selbst wenn sie im Falle eines Unfalls teilweise beschädigt werden.

"Die Erforschung von Fallback-Mechanismen und einem stabilen Nachrichtenaustausch sind wichtig", sagt Oleg Gusikhin, Forschungsleiter bei Ford. "Wenn ein Netzwerk ausfällt, müssen Alternativen identifiziert und genutzt werden, um zuverlässig Daten austauschen zu können."

Wenn zum Beispiel durch einen Unfall die Kommunikation zwischen Fahrzeug und Cloud gestört ist, könnte versucht werden, automatisch per Car2Car-Verbindung die Funkmöglichkeiten anderer Fahrzeuge in der Nähe zu nutzen, die Notfallnachricht trotzdem abzusetzen.

Auch die Priorisierung von Notfallnachrichten gegenüber Daten geringerer Wichtigkeit ist Gegenstand der Forschungsarbeit. Ford will zusammen mit der russischen Uni die Strategien der drei Weltraumroboter Eurobot Ground Prototype der ESA, den Robonaut R2 der Nasa und den Justin Humanoid näher untersuchen, teilte das Unternehmen mit.

Die Vernetzung der Fahrzeuge soll Staus und Unfälle verhindern, die Fahrer früher vor Gefahren warnen und im Falle eines Unfalls den Helfern wichtige Informationen liefern.

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__destruct() 24. Aug 2013

Es wäre herrlich, endlich schnell und einfach von A nach B zu kommen, ohne, dass einen...

Charles Marlow 23. Aug 2013

http://www.heise.de/tp/artikel/39/39730/1.html . . . . . . . (Ja, ja, ich weiss... aber...

Pingu 23. Aug 2013

Das System muss natürlich aktiviert sein. Wie die Authentifizierung und die technischen...



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