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Captherms MP1120 mit einem Lüfter
Captherms MP1120 mit einem Lüfter (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Was blubbert da Blaues?

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In den Behälter wird das Reinigungslösemittel Hydrofluorether gefüllt. 3M beispielsweise bietet ein HFE an, dessen Siedepunkt bei nur 25 Grad Celsius liegt. Das würde erklären, warum die Kühlflüssigkeit bereits zu kochen beginnt und gasförmig wird, wenn die Bodenplatte nur ein paar Sekunden Kontakt mit der Handinnenfläche hat.

Warum der Behälter aufwendig sprengplattiert und dann gefräst wird, ist uns ganz nicht klar. Kupfer und Aluminium halten ebenfalls dicht, Titan ist ein sehr schlechter Wärmeleiter und die Hitze geht ohnehin von der Bodenplatte direkt in die Kühlflüssigkeit über. Das Titan dient eher als Schutzschicht, denn als Übergang - wer versuchen das zu klären.

  • Die Heatpipes des Captherm-MP1120-Prototyps (Bilder: Marc Sauter/Golem.de)
  • Die Lamellen des Captherm-MP1120-Prototyps
  • Die Behälter des Captherm-MP1120-Prototyps
  • Die Bodenplatte des Captherm-MP1120-Prototyps
  • Captherms MP1120 mit einem Lüfter
Die Behälter des Captherm-MP1120-Prototyps

Wie bei einem handelsüblichen Kühler steigt auch das gasförmige Hydrofluorether in Heatpipes empor. Die von Captherm sind jedoch flach statt rund und kommen ohne Kapillaren aus, eventuell aus Kostengründen. Der Multiphase Cooler funktioniert daher nicht über Kopf. Hat die Wärme erst einmal die Aluminiumlamellen erreicht, helfen je nach Modell bis zu zwei (MP1120) oder bis zu vier (MP1240) Lüfter beim Wärmetausch.

Durch den schnelleren Phasenübergang und den eventuell besseren Wärmeleitkoeffizient soll der MP1120 bis zu 275 und der MP1240 bis zu 325 Watt abführen können - deutlich mehr als die meisten Kühler. Zu einem gewissen Grad beschränkt jedoch die Wärmeabgabe an die Luft die Leistung, ohne entsprechende Lamellenoberfläche und Belüftung verpufft der Vorteil des Multiphase Coolers also.

Beide CPU-Kühler sollen in den kommenden Monaten verfügbar sein. Sie sind zu allen aktuellen Sockeln kompatibel. Der Preis der Multiphase Coolers steht noch nicht fest, wir gehen von deutlich über 100 Euro aus. Das dürfte auch der Grund dafür sein, dass der Kühler nicht den Pitch für die Xbox One gemacht hat: Er war wohl schlicht zu teuer.

 Captherm Multiphase Cooler: Der Prozessorkühler aus C4-Sprengschweißung

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Juniper 09. Jan 2015

Naja, der effekt dürfte nicht schlimmer sein als wenn man nen Loch in ne Spraydose macht...

Ach 09. Jan 2015

Das hört sich ja fast schon "anstrengend" kompliziert an, oder ist das einfach nur sehr...

EvilSheep 09. Jan 2015

Verdammt, im halbschlaf 10^-3 gelesen. Ich bitte demütigst um Verzeihung. Aber wenn man...

EvilSheep 09. Jan 2015

Meinst du diesen Preis? http://www.pcgameshardware.de/CPU-Kuehler-Hardware-255512/News...

EvilSheep 09. Jan 2015

Normale Heatpipes funktionieren ohne große Einbußen auch "überkopf", die Gaße breiten...



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