Capcom: Über 8 Millionen Monster Hunter Wilds in drei Tagen verkauft
Der japanische Spieleentwickler und -publisher Capcom hat seit der Veröffentlichung weltweit mehr als 8 Millionen Exemplare von Monster Hunter Wilds verkauft. Das hat das Unternehmen in einer Pressemitteilung(öffnet im neuen Fenster) geschrieben und hinzugefügt, diese Marke bislang mit keinem anderen Titel so schnell erreicht zu haben.
Zum Vergleich: Einige der bestverkauften Titel der letzten Jahre waren Elden Ring und das im Harry-Potter-Universum angesiedelte Hogwarts Legacy, die jeweils zwei Wochen für 12 Millionen abgesetzte Exemplare benötigten.
Das Anfang Februar 2025 veröffentlichte Kingdom Come Deliverance 2 fand innerhalb der ersten 24 Stunden mehr als eine Million Käufer . Inzwischen wurden von dem Titel laut dem Entwicklerstudio Warhorse mehr als zwei Millionen Exemplare abgesetzt.
Bei Monster Hunter Wilds dürften noch sehr viele weitere Verkäufe folgen: Der 2018 erschienene Vorgänger Monster Hunter World hat bislang insgesamt einen Absatz von 38 Millionen Exemplaren gefunden.
Allerdings gibt es an Wilds auch Kritik: Auf Steam erhielt der Titel(öffnet im neuen Fenster) auf Basis von rund 65.000 Bewertungen der PC-Version nur die Durchschnittsnote "Ausgeglichen" – für einen derartigen Blockbuster ist das miserabel.
Grund sind vor allem technische Probleme und Ruckler auf PCs sowie Probleme mit dem überkomplizierten Inventar und dem Onlinemodus. Hier könnte zum Teil gerade der große Erfolg bei Serienneulingen für Ärger sorgen, weil die Einsteiger mit den ungewöhnlichen Systemen nicht klarkommen und ihren Frust auf Steam auslassen.
Monster Hunter Wilds: Hotfix veröffentlicht
Allerdings räumte Capcom selbst ein, dass es auch einige echte Bugs in dem Spiel gibt. Ein erster Hotfix wurde am 4. März 2025 für alle Plattformen (PC, Xbox Series X/S und Playstation 5) veröffentlicht. Unter anderem wird ein potenzieller Plotstopper in der Kampagne korrigiert, schreiben die Entwickler auf der Plattform X(öffnet im neuen Fenster) .
In Monster Hunter Wilds erkunden Spieler mit einem Forschungsteam das Verbotene Land – zusammen mit einem mysteriösen Kind, um das sich die Handlung dreht. Der Übergang zwischen Storysequenzen und Gameplay erfolgt nahtlos, also ohne die aus den Vorgängern bekannten Unterbrechungen.
Die Biome können sich plötzlich auf überraschende Art verändern. Es gibt Sprachausgabe und weitere Neuerungen: Die Spieler haben mit dem Reittier nicht nur eine, sondern zwei Hauptwaffen dabei. Wer wechseln möchte, muss also nicht ins Zelt zurück.