Capcom: Monster Hunter Wilds taucht unter Wasser

Capcom bringt in Monster Hunter Wilds ein lange vermisstes Spielelement zurück: den Kampf unter Wasser. Im Rahmen des zweiten großen Titelupdates, das am 30. Juni veröffentlicht wird, kehrt nicht nur das bekannte Leviathan-Monster Lagiacrus zurück, sondern auch ein überarbeitetes System für Unterwassergefechte – eine Premiere seit Monster Hunter Tri (2010) und Monster Hunter 3 Ultimate (2011).
Anders als in früheren Serienteilen wird die Mechanik jedoch nicht umfassend integriert, sondern gezielt in einzelnen Momenten des Spiels genutzt.
Laut Capcom bleibt das eigentliche Kampfsystem weitgehend auf dem Land verortet. Die Unterwassersequenz im Kampf gegen Lagiacrus ist Bestandteil eines cineastisch inszenierten Bossfights und setzt stärker auf gezielte Angriffe und Umweltinteraktionen als auf freie Bewegung.
Unterwasserkampf bis aufs Messer
So nutzen die Spieler unter anderem den Schleuderarm (Slinger), um Gegenstände in der Umgebung einzusetzen. Wahlweise können sie mit dem Messer gezielt Schwachstellen angreifen – etwa das Auge des Monsters.
Dadurch soll das Spielprinzip einigermaßen zugänglich bleiben, ohne die komplexe Steuerung früherer Unterwasserkämpfe vollständig wieder einzuführen.
Die Jagd auf Lagiacrus ist Jägern ab Rang 31 möglich. Außerdem müssen die Hauptmission Die Welt steht Kopf und die Nebenmission Doshaguma im Wald erledigt sein.
Bei den Fans kommt die Neuerung positiv an. Die Rückkehr von Lagiacrus – bereits in früheren Trailern angedeutet – wurde mit Spannung erwartet, und die Umsetzung des Kampfes gilt vielen als gelungene Hommage.
In der Community wird zugleich darüber spekuliert, ob Capcom mit der Sequenz einen Testballon startet, um das Feedback für eine mögliche umfassendere Rückkehr des Unterwasserkampfes in zukünftigen Spielen zu erproben.
Trotz der positiven Reaktionen auf die neuen Inhalte ist die Stimmung rund um Monster Hunter Wilds aktuell durchwachsen: Auf Steam erhält das Spiel(öffnet im neuen Fenster) derzeit gemischte Bewertungen, die Durchschnittsnote ist im Verlauf der Monate auf derzeit "Ausgeglichen" gefallen.
Viele Nutzer kritisieren technische Probleme auf dem PC, darunter Instabilitäten, Performance-Einbrüche und Startprobleme.