Canonical: Verwirrung um geleakte Ubuntu-Phone-Bilder

Ein inzwischen nicht mehr verfügbarer Countdown auf der Canonical-Webseite und geleakte Bilder eines Ubuntu-Smartphones sorgen für Verwirrung. Canonical versucht, die Bilder zu löschen.

Artikel veröffentlicht am ,
UbuntuEdge, UbuntuTouch, Mir, Canonical
UbuntuEdge, UbuntuTouch, Mir, Canonical (Bild: Imgur/Screenshot: Golem.de)

Zunächst ist ein Countdown auf der Ubuntu-Webseite angezeigt worden. In vier Tagen sei es so weit, hieß es dort, dann werde die Linie bekanntgegeben, "bei der zwei Oberflächen aufeinandertreffen". Später kursierten Bilder von einem Smartphone mit Ubuntu-Logo im Internet. Die Spekulationen reichten von der Vorstellung eines ersten Mobiltelefons mit Ubuntu Touch bis hin zu einer Smartwatch von Canonical. Der Ubuntu-Hersteller versucht derweil, die Fotos löschen zu lassen.

Stellenmarkt
  1. Junior-Applikationsingenieur (m/w/d)
    imc Test & Measurement GmbH, Friedrichsdorf/Ts.
  2. Service-Manager Learning Management System (m/w/d)
    VIWIS GmbH, Hamburg, München
Detailsuche

Die Webseiten Phoronix und Omgubuntu hatten die Ankündigung auf der Ubuntu-Webseite zuerst entdeckt. "4 days" hieß es dort. Und: "The line where two surfaces meet." Die Seite wurde schnell und kommentarlos wieder entfernt, offenbar sollte sie noch nicht online gehen.

Trademark für Ubuntu Edge

Omgubuntu entdeckte einen US-Trademark-Eintrag, der den Namen Ubuntu Edge schützen soll. "Ubuntu Edge bezieht sich auf Software, Computer und vor allem mobile Telekommunikation", heißt es in dem Eintrag. Ein Omgubuntu-Leser entdeckte außerdem, dass sich Canonical die Domain Ubuntuedge.com sicherte. Die auf Meldungen zu Ubuntu spezialisierte Webseite mutmaßte daraufhin: Ist es ein Smartphone oder gar eine Smartwatch mit Ubuntu?

Kurz darauf erscheinen beim Image-Hoster Imgur Bilder eines Smartphones mit Ubuntu-Logo und dem Lockscreen von Ubuntu Touch, Canonicals mobiler Version von Ubuntu. Die Fotos wurden offenbar ebenfalls von Canonicals Webseite heruntergeladen, sind aber dort nicht mehr verfügbar. Canonical veranlasste schnell die Löschung der ersten Posts bei Imgur. Sie sind dort aber immer noch zu sehen. Es handelt sich aber offensichtlich um Mockups.

Mir ist noch nicht produktionsreif

Golem Karrierewelt
  1. Informationssicherheit in der Automobilindustrie nach VDA-ISA und TISAX® mit Zertifikat: Zwei-Tage-Workshop
    19./20.07.2022, Virtuell
  2. Airtable Grundlagen: virtueller Ein-Tages-Workshop
    31.08.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Zwar schreitet die Entwicklung von Ubuntu Touch samt dem Canonical-eigenen Displayserver Mir voran. Laut Canonical selbst ist es aber noch nicht produktionsreif. In ersten Versionen lief Ubuntu noch auf Teilen von Android. Inzwischen wurde Android in Ubuntu integriert, so dass Ubuntu primär gestartet wird. Laut Roadmap soll Mir bis April 2014 auch für den Desktop fertig werden.

Möglicherweise handelt es sich bei den geleakten Bildern um interne Slides für Smartphone-Hersteller. Canonical hatte Mitte Juni 2013 eine Beratergruppe gegründet, mit deren Hilfe Ubuntu Touch als Smartphone-Plattform optimiert werden soll. Mitglied der Gruppe ist unter anderem die Deutsche Telekom.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


tibrob 23. Jul 2013

Och nö, wieder so ein Anti-Windows-Gelaber. Kommt da auch ein Argument oder steht die...

Seitan-Sushi-Fan 22. Jul 2013

Heißt das, dass Ubuntu-Supporter die Unterhosen nicht wechseln? ;-)

DerAcoDa 22. Jul 2013

Ja, aber das ist eine Kleinigkeit. Es geht um Software die nicht löschbar vorinstalliert...

miauwww 22. Jul 2013

Hoffe, dass die das bald so anbieten...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Return to Monkey Island
Gameplay-Trailer zeigt neuen Guybrush Threepwood

Das dürfte nicht nur für Begeisterung sorgen: Erstmals ist Gameplay aus dem nächsten Monkey Island zu sehen - und die Hauptfigur.

Return to Monkey Island: Gameplay-Trailer zeigt neuen Guybrush Threepwood
Artikel
  1. WIK: Netzausbausteuer für Netflix und Co. schadet den Nutzern
    WIK
    Netzausbausteuer für Netflix und Co. schadet den Nutzern

    Werden Contentanbieter wie Netflix in Europa gezwungen, sich am Netzausbau zu beteiligen, schadet das am Ende den Nutzern. Das ergibt eine Analyse des WIK.

  2. Subventionen: Lindner will lieber Kitas statt Elektroautos fördern
    Subventionen
    Lindner will lieber Kitas statt Elektroautos fördern

    In der Debatte um die künftige Förderung von Elektroautos legt Finanzminister Christian Lindner nach. Die Kritik lässt nicht lange auf sich warten.

  3. Elektroauto: ID.3-Konkurrent MG4 kommt Ende 2022 nach Europa
    Elektroauto
    ID.3-Konkurrent MG4 kommt Ende 2022 nach Europa

    MG Motor bringt sein kompaktes Elektroauto MG4 Electric nach Europa. Im vierten Quartal 2022 erscheint das Fahrzeug.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Top-TVs bis 57% Rabatt • PS5 bestellbar • MindStar (Palit RTX 3080 Ti 1.099€, G.Skill DDR5-5600 32GB 189€) • Lenovo 34" UWQHD 144 Hz günstig wie nie: 339,94€ • Corsair Wakü 236,89€ • Top-Gaming-PC mit AMD Ryzen 7 RTX 3070 Ti 1.700€ • Alternate (Team Group SSD 1TB 119,90€)[Werbung]
    •  /