Abo
  • IT-Karriere:

Canonical: EFF beklagt mangelnden Datenschutz in Ubuntu 12.10

Die Bürgerrechtsorganisation Electronic Frontier Foundation (EFF) hat die in Ubuntu integrierte Amazon-Suche heftig kritisiert. Ergebnisse einer lokalen Suche werden unverschlüsselt übertragen und einer IP-Adresse zugeordnet.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Amazon-Suche bei Ubuntu 12.10
Die Amazon-Suche bei Ubuntu 12.10 (Bild: Screenshot Golem.de)

Zu den Kritikern der integrierten Amazon-Suche in Ubuntu 12.10 gesellt sich auch die Bürgerrechtsorganisation EFF. Sie kritisiert den mangelnden Datenschutz. Denn die auf dem Rechner eingegebenen Suchbegriffe werden unverschlüsselt an die Amazon-Server versandt. In offenen WLAN-Netzwerken können die Daten dann abgegriffen werden. Außerdem werden Suchen mit IP-Adressen verknüpft, kritisiert die EFF.

Stellenmarkt
  1. MAGELLAN Rechtsanwälte Säugling und Partner mbB, München
  2. SSI SCHÄFER Automation GmbH, Dortmund, Münster

Nach dem Abgleich der lokalen Suche mit Amazons Angeboten werden sie dann auf dem lokalen Rechner als Suchergebnisse präsentiert. Dafür sorgt die in Ubuntu 12.10 integrierte Shopping-Linse. Über deren API lassen sich auch andere Anbieter einbinden, etwa Vimeo oder Facebook, die dann ebenfalls IP-Adressen samt Suchbegriffen unverschlüsselt erhalten.

"Es ist aus Sicht des Datenschutzes äußerst problematisch, wenn die Suche auf einem lokalen Rechner plötzlich in die ganze Welt verschickt wird", schreibt Chef-Webentwickler Micah Lee von der EFF. "Es könnte ja sein, dass jemand nach einer PDF über häusliche Gewalt, nach Scheidungsdokumenten oder als Aktivist seine Pläne durchsucht."

Deaktivierungsoptionen

In den Systemeinstellungen und Privatsphäre lässt sich die Onlinesuche abstellen - es werden dann keine Verbindungen zu Amazon-Servern mehr aufgebaut, was wir mit dem Befehl lsof -i -P feststellen konnten. Wer ganz sichergehen will, kann auch die Shopping-Linse komplett deinstallieren. Das lässt sich mit dem Befehl apt-get remove unity-lens-shopping erledigen.

Lee fordert Canonical auf, bei der Installation von Ubuntu dem Anwender eine Opt-Out-Möglichkeit zu bieten.

Canonical weist auf seiner eigenen Webseite zu den Sicherheitsrichtlinien auf die der Drittanbieter hin.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 3,99€
  2. 39,99€ (Release am 3. Dezember)
  3. (-63%) 16,99€
  4. 12,99€

Seitan-Sushi-Fan 03. Nov 2012

Ich habe nicht geschrieben, dass das gegen eine Lizenz verstößt, sondern dass deine...

elgooG 02. Nov 2012

Also ich denke wer sich in einem offenen WLAN befindet hat ganz andere...

Paykz0r 02. Nov 2012

Von linux developers hätte ich mehr erwartet. Das mach ich nicht mal für irgend ein...


Folgen Sie uns
       


Hallo Magenta und Alexa auf dem Smart Speaker der Telekom

Wetter, Allgemeinwissen, sächsische Aussprache - wir haben den Magenta-Assistenten gegen Alexa antreten lassen.

Hallo Magenta und Alexa auf dem Smart Speaker der Telekom Video aufrufen
Vision 5 und Epos 2 im Hands on: Tolinos neue E-Book-Reader-Oberklasse ist gelungen
Vision 5 und Epos 2 im Hands on
Tolinos neue E-Book-Reader-Oberklasse ist gelungen

Die Tolino-Allianz bringt zwei neue E-Book-Reader der Oberklasse auf den Markt. Der Vision 5 hat ein 7 Zoll großes Display, beim besonders dünnen Epos 2 ist es ein 8-Zoll-Display. Es gibt typische Oberklasse-Ausstattung - und noch etwas mehr.
Ein Hands on von Ingo Pakalski

  1. Tolino Page 2 Günstiger E-Book-Reader erhält Displaybeleuchtung

Elektromobilität: Warum der Ladestrom so teuer geworden ist
Elektromobilität
Warum der Ladestrom so teuer geworden ist

Das Aufladen von Elektroautos an einer öffentlichen Ladesäule kann bisweilen teuer sein. Golem.de hat mit dem Ladenetzbetreiber Allego über die Tücken bei der Ladeinfrastruktur und den schwierigen Kunden We Share gesprochen.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Elektromobilität Hamburg lädt am besten, München besser als Berlin
  2. Volta Charging Werbung soll kostenloses Elektroauto-Laden ermöglichen
  3. Elektromobilität Allego stellt 350-kW-Lader in Hamburg auf

Pixel 4 im Hands on: Neue Pixel mit Dualkamera und Radar-Gesten ab 750 Euro
Pixel 4 im Hands on
Neue Pixel mit Dualkamera und Radar-Gesten ab 750 Euro

Nach zahlreichen Leaks hat Google das Pixel 4 und das Pixel 4 XL offiziell vorgestellt: Die Smartphones haben erstmals eine Dualkamera - ein Radar-Chip soll zudem die Bedienung verändern. Im Kurztest hinterlassen beide einen guten ersten Eindruck.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Google Pixel 4 entsperrt auch bei geschlossenen Augen
  2. Live Captions Pixel 4 blendet auf dem Gerät erzeugte Untertitel ein
  3. Google Fotos Pixel 4 kommt ohne unbegrenzten unkomprimierten Fotospeicher

    •  /