Ubuntu im Auto macht Silber keine Angst

Damit sich Ubuntu aber langfristig für Kunden ebenso wie für Hersteller als die bessere Alternative zu der selbstgebauten Linux-Distribution durchsetzt, muss Canonical einiges an Ubuntu und den dazugehörigen Werkzeugen ändern. Dies geschehe aber schon seit einigen Jahren, betont Silber.

Das Smartphone als Blaupause für IoT

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Zwar seien die Smartphone-Ambitionen von Canonical mit Ubuntu wohl sehr spät für einen Markteintritt umgesetzt worden. Die damit einhergehenden Veränderungen am System könnte Ubuntu aber künftig in anderen Bereichen wie eben dem IoT nutzen. Immerhin könnten Smartphones durchaus auch als Embedded-Geräte gelten.

So werden die Telefone etwa auf Grundlage von Image-Updates aktualisiert - statt wie auf dem Desktop über die Deb-Pakete. Das vereinfache das Einspielen ebenso wie ein eventuell notwendiges Zurücknehmen der Updates. Darüber hinaus sind die neuen Snap-Pakete eine Weiterentwicklung des Click-Paketformats, welches ursprünglich für das Smartphone entstanden ist.

Das Snap-Paketformat wird gemeinsam mit der deutlich reduzierten Ubuntu-Variante Core bereits in mehreren mehr oder weniger smarten Geräten erprobt. Dazu gehören zum Beispiel ein Kühlschrank von GE, eine Drohne mit modular erweiterbarer Software oder auch die Nextcloud-Box, welche ebenfalls nicht auf die Benutzung dieser einen Anwendung beschränkt ist, sondern mit Snaps erweitert werden könnte.

Ubuntu ist für Neuerungen gewappnet

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Ein weiterer Teilaspekt der IT-Industrie, der neben dem IoT künftig für Ubuntu von Bedeutung sein wird, ist das autonome Fahren. So verwendet Google etwa ein Ubuntu-Derivat für seine Experimente mit selbstfahrenden Autos, auch der von George Hotz angekündigte - mittlerweile aber wieder eingestellte - Nachrüstsatz nutzt laut Hotz Ubuntu.

Silber mache dieses Wissen aber keine Angst, ganz im Gegenteil. "Mir ist es lieber, in den Autos läuft Ubuntu als irgendetwas anderes. Mit diesem Gedanken fühle ich mich besser als mit den Alternativen", sagt Silber und vergleicht die Software im Auto mit dem IoT. "Ich habe viel mehr Angst vor diesen wahllosen Geräten, auf denen ein willkürliches Linux läuft, das nie Updates bekommt."

Auch wenn es wohl noch einige Jahre dauert, bis sich das voll vernetzte IoT oder die autonomen Autos gesamtgesellschaftlich durchsetzen, blickt Silber bereits über diese Entwicklungen hinaus und ist sich sicher: "Wir werden mit unserem Betriebssystem bereit dafür sein".

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 Canonical-CEO Jane Silber: "Unsere größte Konkurrenz ist das verrückte Bastel-Linux"
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throgh 12. Nov 2016

Erkläre mir das einmal: Was konkret kostet viel Zeit? Wissen darüber wie eine Änderung...

Spiritogre 08. Nov 2016

@ DeathMD, du schriebst da ziemlichen BS, meine Erfahrung und von allen Leuten die ich...

baltasaronmeth 08. Nov 2016

stiGGG hat doch gesagt, dass etwas gebastelt wird und dann "keinerlei maintenance...

Thaodan 07. Nov 2016

Mag bei AMD so sein. Bei Nvidia geht das eigentlich ohne Probleme. Bekomme mein Paket für...



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