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Canon vs. Nikon: Superzoomer für unter 250 Euro

Das Zeitalter der Schnappschusskameras scheint mit den immer besseren Aufnahmen mit Smartphones beendet zu sein. Eines können die kompakten und preiswerten Geräte aber immer noch besser: zoomen. Wir haben uns die Bridge-Kameras Coolpix B500 von Nikon und die Powershot SX 420 IS von Canon angesehen.

Ein Praxistest von Martin Wolf veröffentlicht am
Volles Rohr Zoom: 40- und 42fach vergrößern die beiden Kameras.
Volles Rohr Zoom: 40- und 42fach vergrößern die beiden Kameras. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Bridge-Kameras sollen die Brücke zwischen simplen Kompaktkameras und den weitaus komplizierteren Spiegelreflexkameras schlagen. Canon und Nikon lassen sich bei unseren Testmodellen auf keine Experimente ein. Die Geräte sind kompromisslos einfach zu bedienen - bieten dafür aber kaum manuelle Einstellungsmöglichkeiten.

Inhalt:
  1. Canon vs. Nikon: Superzoomer für unter 250 Euro
  2. Display und Handhabung
  3. Fotoqualität gut, Video teils mangelhaft
  4. Fazit und Verfügbarkeit

Beide Geräte beeindrucken mit ihren technischen Werten: Die Nikon bietet einen 40-fachen Zoom bei 16,1 Megapixeln Auflösung, die Canon liegt mit 20 Megapixeln und 42-fachem Zoom sogar noch darüber. Da solche Daten zwar gern zur Vermarktung herangezogen werden, aber in der Praxis nur begrenzt aussagekräftig sind, haben wir bei einem Spaziergang in den Berliner Zoo geprüft, was hinter den Zahlen steht.

Als Erstes fielen uns die unterschiedlichen Gehäusemaße auf: Beide haben zwar bauartbedingt einen ähnlichen Body, die Nikon Coolpix B500 ist aber eindeutig voluminöser. Für die Hosentasche eignet sich keine von beiden. Das liegt natürlich an den Zoom-Optiken. Mit 114 mm Breite und 78 mm Länge ist die Nikon an beiden Seiten rund 10 mm dicker als die Canon.

Beim Einlegen der Akkus erlebten wir eine erste Überraschung: die Powershot SX 420 IS hat erwartungsgemäß einen proprietären Akku, aber die Coolpix B500 lässt sich mit vier normalen AA-Batterien oder Akkus betreiben. Das ist auf Reisen natürlich ein Vorteil, da diese Batterien nahezu überall erhältlich sind. Auf die Laufzeit hatte dies während unseres Tests keinen negativen Einfluss, im Gegenteil: die Nikon Coolpix hielt wesentlich länger durch als das Konkurrenzmodell. Der Hersteller gibt 600 Auslösungen pro Akkuladung an, bei Canon sind es lediglich 195.

  • Beide Kameras mit ausgefahrenem Zoom (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Canon Powershot SX 420 IS ist eindeutig kompakter. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auch bei Sonnenlicht ist das Display der Coolpix nutzbar. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Powershot bietet nur eine enttäuschend geringe Displayauflösung. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Nikon Coolpix B500 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Coolpix bietet sogar einen Videoausgang per HDMI. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Display ist klappbar. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • An der linken Seite gibt es eine Zoomwippe. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auch am Auslöser kann gezoomt werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Display der Canon Powershot SX 420 IS ist fest verbaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auch die Powershot hat am Auslöser einen Zoomschalter ... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • ..., aber keinen an der Seite. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Lediglich ein Mini-USB-2.0-Anschluss verbirgt sich unter der Klappe. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das AF-Hilfslicht ist stark. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Blitz lässt sich auf Knopfdruck ausklappen ... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • ..., das funktioniert auch bei der Nikon. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das AF-Hilfslicht der Coolpix hilft nicht viel. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Nikon Coolpix B500 kann mit normalen AA-Batterien oder Akkus betrieben werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Canon Powershot SX 420 IS läuft mit einem proprietären Akku. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Dank des Wahlrades sind die meisten Funktionen der Coolpix ohne Menü erreichbar. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Powershot weist kaum äußere Bedienelemente auf. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ist der Objektivdeckel noch drauf, geht bei der Nikon Coolpix B500 nichts. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Die Canon Powershot SX 420 IS ist eindeutig kompakter. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
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Nach dem Einschalten sind beide Kameras innerhalb einer Sekunde einsatzbereit, die Nikon Coolpix verwirrte uns allerdings zunächst mit der Meldung "Schalten Sie die Kamera aus und wieder ein." Das taten wir mehrfach - mit dem immer gleichen Ergebnis. Des Rätsels Lösung: Sitzt die Objektivabdeckung noch auf der Optik, kann der Zoom nicht ausgefahren werden. Da der Schutzdeckel bei der Canon Powershot nicht mit dem Gehäuse abschließt, wird er bei ihr einfach mit der Optik ausgefahren, hier ist nur ein dunkler Bildschirm die Folge.

Display und Handhabung 
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narfomat 05. Okt 2016

ähh nein, also rein aus technischer sicht ganz sicher nicht. mit einem 250euro...

narfomat 05. Okt 2016

abgesehen davon was ich generell von diesen superzoomdingern halte und das ich zustimme...

leed 28. Sep 2016

Trotz DSLR greife ich immer gerne auf meine Canon Bridge Kamera zurück. Einerseits wegen...

ManMashine 27. Sep 2016

Wer keine Wechsel-Optik will wie bei DSLRs und kein Risiko eingehen will dass irgendwann...

Dino13 27. Sep 2016

Die Fujifilm ist doch nicht im gleichen Preissegment wenn sie doppelt so viel kostet.


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