Canon: Lichtleck der EOS 5D Mark III wird gestopft

Das Lichtleck der Canon EOS 5D Mark III, bei dem die Belichtungsmessung durch die Beleuchtung des LCDs an der Oberseite der Kamera aus dem Takt gebracht werden kann, ist mit Software nicht zu beseitigen. Canon will deshalb die betroffenen Kameras kostenlos reparieren(öffnet im neuen Fenster) .










Betroffen sind Kameras mit der Ziffer 1 oder 2 an der sechsten Stelle der Seriennummer. Nach dem 10. Mai 2012 sollen die Kameras von Canon repariert werden – der Kunde muss sich dazu an eine Canon-Reparaturwerkstatt wenden.
Unabhängig von diesem Problem gibt es ein Firmwareupdate (1.1.2)(öffnet im neuen Fenster) für die DSLR EOS 5D Mark III, mit der unter anderem der neue GPS-Empfänger GP-EP2 unterstützt wird. Wichtiger mag da schon die Behebung eines Bildproblems sein, bei dem sich ein rosa Farbstich über das gesamte Foto ausbreitet. Das passiert, wenn der Fotograf die Kamera aus dem Ruhezustand aufweckt.
Gelegentlich kam es auch zu einer unerwünschten Beendigung einer HDR-Serie. Die Kamera stoppte die Belichtungsserie manchmal schon nach einem Foto. Das Firmwareupdate kann vom Anwender selbst eingespielt werden. Es kann kostenlos heruntergeladen werden.
Canons EOS 5D Mark III ist eine Vollformat-DSLR mit 22,3 Megapixeln Auflösung und Full-HD-Videofilmfunktion, die für 3.299 Euro zu haben ist. Sie verfügt über ein Autofokussystem mit 61 Messpunkten, nimmt 6 Bilder pro Sekunde auf und macht bessere Fotos und Videos als die 5D Mark II. Vor allem bei geringer Lichtstärke kann die 5D Mark III ihre Vorteile ausspielen. Dabei unterstützt die Kamera standardmäßig Einstellungen zwischen ISO 100 und 25.600 sowie im erweiterten Modus zwischen ISO 50 und 102.400.



