Canon EOS R7 und EOS R10: Canon stellt erste APS-C-Kameras der R-Serie vor

2018 hat Canon die spiegellosen Systemkameras der R-Serie vorgestellt. Nach vier Jahren erweitert der Hersteller diese mit APS-C-Kameras.

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Spiegellose Systemkamera Canon EOS R7
Spiegellose Systemkamera Canon EOS R7 (Bild: Canon)

APS-C-Kameras für die R-Serie: Canon stellt zwei neue Kameras für die spiegellose R-Serie vor. Beide haben jeweils einen APS-C-Sensor. Bisher haben Kameras dieser Serie Vollformatsensoren.

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Canon hat in die EOS R7 und die EOS R10 einige Merkmale der Vollformatkameras der R-Serie integriert. Dazu gehört der Autofokus sowie die Motiverkennung: Die Kameras erkennen dynamische Motive wie Fahrzeuge, Tiere und Menschen und verfolgen Kopf, Gesicht und Augen einer Person über die komplette Sensorfläche.

Das wichtigste Unterscheidungsmerkmal ist der Sensor: Der Chip der EOS R7 hat eine Auflösung von 32,5 Megapixel (6.960 x 4.640 Pixel). Die EOS R10 kommt auf 24,2 Megapixel (6.000 x 4.000 Pixel). Beide Kameras können mit dem mechanischen Verschluss 15 Bilder pro Sekunde aufnehmen. Mit dem elektronischen Verschluss ist die EOS R7 etwas schneller: Sie schafft 30 Bilder pro Sekunde, bei der EOS R10 sind es 23 Bilder pro Sekunde.

Die Kameras haben einen RAW-Burst-Modus

Beide Kameras haben den aktuellen Digic-X-Prozessor, der eine schnelle Bildverarbeitung ermöglicht. So verfügen sie über den RAW-Burst-Modus, in dem die Kamera bis zu 30 RAW-Bilder pro Sekunde aufnimmt. Eine solche Bildserie wird als Datei gespeichert, aus der bei der Nachbearbeitung nach Bedarf Einzelbilder extrahiert werden können. Beide Kameras haben bei Fotos eine Lichtempfindlichkeit bis ISO 32.000, die auf 51.200 erweitert werden kann. Bei Videos reicht die Empfindlichkeit bis ISO 12.800, erweiterbar bis ISO 25.600.

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Die Kameras nehmen neben Fotos auch Videos in 4K mit 30 und mit 60 Bildern pro Sekunde auf, allerdings unterschiedlich lange: Die EOS R7 zeichnet bis zu sechs Stunden in 4K mit 60 Bildern pro Sekunde auf, bei EOS R10 sind es maximal zwei Stunden. Letztere verfügt zudem über die Möglichkeit, Videos live auf die Plattform Youtube zu streamen.

Während die EOS R10 den konventionellen Stabilisator in den Objektiven nutzt, hat die EOS R7 zusätzlich noch einen integrierten Bildstabilisator, der mit dem Stabilisator im Objektiv zusammenarbeitet. Dieses System soll laut Hersteller bis zu sieben Belichtungsstufen, bei manchen Objektiven sogar acht Belichtungsstufen kompensieren.

Der elektronische Sucher ist bei beiden Modellen gleich: Er hat 2,36 Millionen Pixel. Zudem verfügen beide über ein 7,5 Zentimeter großes Klapp-Schwenk-Display. Bilder und Videos werden auf SD-Karten aufgezeichnet, wobei die EOS R7 über zwei Slots verfügt. Beide Kameras haben HDMI- und USB-Anschlüsse, über letzteren kann die Kamera auch geladen werden. Hinzu kommen WLAN und Bluetooth.

Zwei Objektive für die APS-C-Kameras

Zudem bringt Canon zwei Objektive mit RF-Bajonett heraus: das Standard-Zoom RF-S 18-45mm F4.5-6.3 IS STM und das RF-S 18-150mm F3.5-6.3 IS STM. Beide sind auf den APS-C-Sensor gerechnet. Die bisher verfügbaren RF-Objektive sind Vollformatobjektive. Sie haben an den APS-C-Kameras einen Cropfaktor von 1,6.

Kameras und Objektive sind ab Juni verfügbar. Die kleinere und leichtere EOS R10 kostet ohne Objektive 980 Euro. Canon bietet sie auch im Kit mit RF-S 18-45mm für 1.100 Euro oder mit dem RF-S 18-150mm für 1.370 Euro an. Das Gehäuse der EOS R7 kostet 1.500 Euro oder im Kit mit dem RF-S 18-150mm für knapp 1.900 Euro. Einzeln gibt es das RF-S 18-45mm für 350 Euro, das RF-S 18-150mm für 550 Euro.

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