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Canons EOS R5 im Fotomodus

Die Fotos sehen mit bis zu 14 Blenden Kontrastumfang fantastisch aus, selbst bei hohen ISO-Werten. Um das auszunutzen, muss natürlich im RAW-Format gearbeitet werden, aber selbst die komprimierten .jpgs sind bei korrekter Belichtung jederzeit nutzbar. Im Videomodus schrumpft die Dynamik zwar auf 10 Blenden, aber auch das ist natürlich immer noch sehr gut. Zu beachten ist, dass die R5 auch bei Fotos einen leisen, schnellen elektronischen statt des mechanischen Verschlusses nutzen kann - in diesem Fall wird der Sensor allerdings nur mit 12 statt 14 Bit ausgelesen.

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Die R5 ist ISO-Invariant. Das bedeutet, dass im besten Fall selbst in sehr unterbelichteten Bereichen von RAW-Fotos noch genügend Details für die spätere Entwicklung existieren. Zur Erläuterung dieses Themas verweisen wir auch diesen ausführlichen Artikel. Der Sensor der Kamera kommt auch mit hohen ISO-Zahlen gut zurecht, in unserem Test fanden wir selbst Aufnahmen mit ISO 12800 durchaus noch nutzbar.

Canon setzt bei der R5 einen Dual-Pixel-Autofokus über 100 Prozent der Sensorfläche ein. Dieser ist nicht nur schnell, sondern stellte sich in unserem Test auch als außerordentlich präzise heraus. Der Star ist aber natürlich der kontinuierliche Augenfokus, der auf Tiere oder Menschen eingestellt werden kann. Selbst bei weiter entfernten Subjekten konnte die Kamera jederzeit auf die Augen scharfstellen.

  • Die Oberseite der Kamera (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Display ist wesentlich kleiner als bei den DSLRs der 5D-Serie. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der hintere Bildschirm ist klapp- und schwenkbar. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Rückseite sieht aufgeräumt aus. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die zwei Kartenslots nehmen SD- und CFexpress-Karten auf. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Anschlüsse auf der anderen Kameraseite (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Akkus der Vorgängermodelle passen hier. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der große Sensor ist normalerweise durch den mechanischen Verschluss geschützt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auch bei Gegenlicht lässt sich noch einiges aus den RAW-Dateien herausholen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de - halbe Auflösung)
  • Mit dem RF 50mm 1:1.2 kann man Landschaft fotografieren ... (Bild: Martin Wolf/Golem.de - halbe Auflösung)
  • ... aber sinnvoller ist es für Portraits. Dank des Augenfokus sitzt die Schärfe akkurat. (Bild: Martin Wolf/Golem.de - halbe Auflösung)
  • Dieser Crop zeigt das Rauschverhalten über die ISO-Stufen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de - halbe Auflösung)
  • Der OLED-Sucher ist hochauflösend, aber die Icons scheinen etwas matschig zu sein. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Kamera wirkt zierlicher als eine DLSR. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die R5 ist gegen Spritzwasser geschützt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ein Standbild aus einem 8K-Video (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Mit dem RF 50mm 1:1.2 kann man Landschaft fotografieren ... (Bild: Martin Wolf/Golem.de - halbe Auflösung)
CANON EOS R5 Body Systemkamera 45 Megapixel, 8,01 cm Display Touchscreen, WLAN

Nun ist ein Augenfokus als solcher nicht komplett neu, denn auch Nikon, Fujifilm und Sony bieten diese Funktion, aber Canons Implementation, die auf maschinellem Lernen basiert, überzeugt uns auf ganzer Linie. Wer einmal im Augenfokus-Modus gearbeitet hat, wird schwerlich wieder zu Kameras ohne dieses Feature zurückgehen wollen.

Die hohe Geschwindigkeit und Präzision des Autofokus kommt uns bei Serienbildern zugute. Diese können mit mechanischem Verschluss mit bis zu 12 und mit elektronischem Verschluss mit bis zu 20 Bildern pro Sekunde geschossen werden.

Wer es noch schneller braucht, wechselt in den Videomodus.

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 EOS R5: Formidabler Fokus und ordentlicher OLED-SucherDie EOS R5 im Videomodus 
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davidcl0nel 03. Dez 2020 / Themenstart

Richtig. Und du setzt dich hier imo unnötig dieser Kritik auseinander. Klar, kannst du...

mwo (Golem.de) 01. Dez 2020 / Themenstart

Ja, das geht immer. Ging aber auch schon bei den Außendisplays. Ist sehr hilfreich, wenn...

kr44tz 01. Dez 2020 / Themenstart

Ach tatsächlich, Golem hat ja sogar selbst darüber berichtet und den Artikel auch im Test...

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