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Canon: EOS 7D Mark II - die DSLR für Action-Aufnahmen

Canon hat mit der EOS 7D Mark II den langerwarteten Nachfolger der 7D vorgestellt. Die neue DSLR ist mit einem deutlich verbesserten Autofokus und einem neuen Belichtungsmesser ausgerüstet und nimmt mit 20 Megapixel auf. 4K unterstützt sie jedoch nicht.

Artikel veröffentlicht am , Michael Linden
Canon EOS 7D Mark II
Canon EOS 7D Mark II (Bild: Canon)

Canon-Nutzer, die sich auf eine DSLR mit 4K-Video-Aufnahmefunktion gefreut haben, werden bei der neuen EOS 7D Mark II enttäuscht feststellen, dass diese nach wie vor nur in Full-HD arbeiten kann. Für Fotofreunde ist das jedoch unproblematisch, für sie hat Canon zumindest auf dem Papier eine sehr interessante DSLR vorgestellt.

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Die EOS 7D Mark II mit APS-C-Sensor nimmt Bilder in 20 Megapixeln Auflösung auf und soll 10 Fotos pro Sekunde im Serienbildmodus schießen können. Das funktioniert mit 31 Rohdatenbilder in Folge. Danach kommt es zu einer kleinen Speicherverzögerung. Die Lichtempfindlichkeit reicht von ISO 100 bis 51.600.

Gegen Staub und Spritzwasser ist ihr Magnesiumlegierungs-Gehäuse geschützt. Ein neuer Belichtungssensor mit 150.000 Pixeln soll für präzise Messergebnisse sorgen. Der Belichtungsmesser soll auch infrarotes Licht erkennen und unterstützt Gesichtserkennung.

  • Canon EOS 7D Mark II (Bild: Canon)
  • Canon EOS 7D Mark II (Bild: Canon)
  • Canon EOS 7D Mark II (Bild: Canon)
  • Canon EOS 7D Mark II (Bild: Canon)
  • Canon EOS 7D Mark II (Bild: Canon)
  • Canon EOS 7D Mark II (Bild: Canon)
Canon EOS 7D Mark II (Bild: Canon)

Besonders interessant für sich schnell bewegende Motive ist das Autofokusmodul mit 65 Messpunkten. Alle Sensoren sind als Kreuzsensoren ausgelegt, wobei die Messpunkte in der Mitte auch für lichtstarke Objektive mit f/2,8, aber auch für Modelle mit f/8 geeignet sind. Diese schwache Anfangslichtstärke wird schnell durch den Einsatz von Telekonvertern erreicht.

Der optische Sucher deckt 100 Prozent des Bildfelds ab. Dazu kommt ein 3 Zoll großer Bildschirm auf der Rückseite, der 1,04 Millionen Bildpunkte aufweist. Im Live-View-Modus werden die Pixel auf dem Bildsensor wahlweise zur Messung der Motiventfernung verwendet, so dass auch hier eine schnelle Fokussierung möglich sein soll.

Videos in Full-HD werden mit bis zu 50/60 Frames pro Sekunde aufgezeichnet. Der HDMI-Ausgang erlaubt das Abgreifen eines unkomprimierten Videosignals mit 4:2:2 Farbabtastung. Für den Ton steht ein Stereo-Mikroeingang zur Verfügung.

Die Canon EOS 7D Mark II verfügt über USB 3.0 sowie GPS und einen Kompass, um die Aufnahmerichtung feststellen zu können. Die DSLR hat zwei Schächte für Speicherkarten und unterstützt Compactflash- und SD-Karten.

Canon will die EOS 7D Mark II ab Oktober 2014 für rund 1.700 Euro anbieten. Gegen Aufpreis werden Kits mit den Objektiven 15-85 IS oder 18-55 STM angeboten werden.

Nachtrag vom 16. September 2014, 13:36 Uhr

Wir haben den Artikel um ein Hands-on-Video von der Photokina erweitert.



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GourmetZocker 17. Sep 2014

Es sagt ja keiner dass die sensoren richtig schlecht sind aber die preise die da verlangt...

Der Spatz 17. Sep 2014

Nö, die EOS C500 kann doch 4K - und das sogar recht gut, kauf die doch einfach...

123foto 16. Sep 2014

Mir liegt wirklich fern die Modellpolitik von Canon zu verteidigen, die ist echt...

Fettoni 16. Sep 2014

Nichts dergleichen habe ich geschrieben. Eine Kamera besteht nunmal aus mehr als "der...

canicon95 16. Sep 2014

Angenommen der neue dual digic 6 Prozessor ist schneller als dejenige der 1dc (dual...


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