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Canon EOS 1300D: Canon ermöglicht günstigen Einstieg in die DSLR-Welt

Canon hat mit der EOS 1300D eine vergleichsweise preiswerte digitale Spiegelreflexkamera mit APS-C-Sensor vorgestellt, die 18 Megapixel aufnimmt und auch wegen der vielen Hilfefunktionen für Einsteiger gedacht ist. Gegenüber dem Vorgänger hat sich wenig geändert.

Artikel veröffentlicht am , Michael Linden
Canon EOS 1300D
Canon EOS 1300D (Bild: Canon)

Canons EOS 1300D ist für den preiswerten Spiegelreflex-Einstieg gedacht. Die DSLR mit einem APS-C-Sensor nimmt Fotos mit 18 Megapixeln auf. Der Sensor arbeitet im Bereich von ISO 100 bis ISO 6400.

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Gespart hat Canon an der Rechenleistung der Kamera, die nur drei Serienbilder pro Sekunde aufnehmen kann. Allerdings lassen sich bis zu 1.110 JPEGs am Stück speichern, wenn schnelle SD-Karten verwendet werden. Natürlich nimmt die Kamera auch Bilder im Rohformat auf, doch dann kommt es schon nach sechs Aufnahmen im Serienbildmodus zu einer Speicherpause. 

Vorgängermodell EOS 1200D mit schlechterem Display

Das Display auf der Rückseite ist 3 Zoll groß und verfügt über 920.000 Bildpunkte. Das Display lässt sich nicht herausklappen. Beim Vorgängermodell EOS 1200D war die Auflösung nur etwa halb so groß. Zudem kostete die 1200D zum Marktstart etwa 25 Euro mehr. Ob Canon an der Bildqualität gearbeitet hat, ist noch nicht bekannt.

  • Canon EOS 1300D (Bild: Canon)
  • Canon EOS 1300D (Bild: Canon)
  • Canon EOS 1300D (Bild: Canon)
  • Canon EOS 1300D (Bild: Canon)
Canon EOS 1300D (Bild: Canon)

Canon hat der EOS 1300D einen Autofokus mit neun Messfeldern verpasst, wobei nur der mittlere Sensor als Kreuzsensor ausgeführt ist. Immerhin deckt der optische Sucher 95 Prozent des Bildfeldes ab. Wer den Livebild-Modus nutzt, kann ausschließlich auf einen Kontrast-Autofokus zurückgreifen, der etwas langsamer arbeiten dürfte als der Phasenvergleichs-Autofokus im Spiegelbetrieb. 

Für Einsteiger ist die Funktion "Automatische Motiverkennung" gedacht, die versucht, selbstständig die sinnvollste Kombination aus Blende, Verschlusszeit und Weißabgleich zu wählen. Wer will, kann auch eines der Motivprogramme wählen. Die Fotos lassen sich auch mit diversen Filtern verfremden. Dazu gibt es zum Beispiel Einstellungen für einen Spielzeugkamera- oder einen Fisheye-Effekt. Wer will, kann aber auch eine Blenden- oder Zeitautomatik beziehungsweise einen vollkommen manuellen Modus nutzen. 

Die neue DSLR kann Video in Full-HD (1.920 x 1.080) mit wahlweise 24, 25 oder 30 Bildern pro Sekunde aufnehmen. Wer die Auflösung auf 1.280 x 720 Pixel herunterschraubt, kann auch mit einer Bildwiederholrate von 60 sowie 50 Bildern pro Sekunde filmen.

Trotz des niedrigen Preises muss der Nutzer nicht auf Annehmlichkeiten wie WLAN verzichten. Damit können nicht nur Bilder zu einem Smartphone oder Tablet übertragen, sondern auch eine Art Fernauslöser realisiert werden. Dabei bedient der Nutzer die Kamera über eine App von einem iOS- oder Android-Gerät aus und kann auch diverse Einstellungen aus der Ferne vornehmen. Das Livebild wird dabei auf den Bildschirm des mobilen Geräts übertragen.

Das Kameragehäuse misst 129 x 101 x 78 mm und wiegt betriebsbereit etwa 485 Gramm. Canon will die EOS 1300D ab April 2016 für 375 Euro verkaufen. In diesem Preis ist allerdings kein Objektiv enthalten. Wer das Paket mit Kamera und dem Canon EF-S 18-55mm IS II erwerben will, muss dafür 485 Euro zahlen.

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Der Spatz 12. Mär 2016

Eher theoretischer Natur. Nikon kennt alle Daten des Sensors genau, kann also theoretisch...

Bill Carson 11. Mär 2016

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