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Cannon Lake: Intel will erste 10-nm-Chips ausgeliefert haben

Angekündigt und verschickt: Intel hat laut eigener Aussage 2017 seine Partner mit ersten 10-nm-Cannon-Lake-CPUs bemustert. Offenbar sind ungewöhnliche PQR-Samples im Umlauf.

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Brian Krzanich mit Cannon-Lake-2-in-1
Brian Krzanich mit Cannon-Lake-2-in-1 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Intel hat erste 10-nm-Chips an seine Partner ausgeliefert. Das sagte Gregory Bryant, Senior VP von Intels Client Computing Group, auf der Consumer Electronics Show 2018 in Las Vegas. Intel-Chef Brian Krzanich hatte Ende Oktober 2017 angekündigt, dass das Sampling der intern Cannon Lake genannten Prozessoren noch vor dem Jahresende erfolgen solle - und Intel zufolge ist dies auch geschehen.

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Auch zur Serienfertigung äußerten sich Bryant und Krzanich nahezu identisch, sie soll im ersten Halbjahr 2018 anlaufen, ab dem dritten Quartal sei die breite Verfügbarkeit von Cannon Lake sichergestellt. Die Prozessoren sind die ersten in Intels 10-nm-Verfahren, aktuell erhältliche Chips basieren alle auf einer verbesserten 14-nm-Technik. Bisher gibt es - zumindest für Notebooks - vier Generationen: Broadwell (14 nm), Skylake (14+ nm), Kaby Lake (14++ nm) sowie Kaby Lake Refresh (14++). Mit Whiskey Lake (14+++ nm) arbeitet Intel offenbar bereits an der fünften. Einst war 10 nm für 2015 geplant, noch auf der CES 2017 zeigte Krzanich ein 2-in-1 mit Cannon Lake.

Die PQR-Samples (qualified for production), die Intel an seine Partner ausgeliefert hat, scheinen mit regulären Prozessoren wenig zu tun zu haben: Mehrfach war die Rede von einem 2+0 Design, ein 15-Watt-Dualcore ohne integrierte Grafikeinheit, der mit kaum mehr als 2 GHz taktet. Die 2+2 Variante mit iGPU soll erst im Herbst 2018 erscheinen - wie zumindest aus Herstellerkreisen zu hören ist. Es ist somit fraglich, ob vor Weihnachten überhaupt Geräte mit Cannon Lake erscheinen.

Ohnehin bleibt Cannon Lake auf das Ultrabook-Segment beschränkt, erst die nächste Generation - Ice Lake - mit 10+ nm wird bis hin zu den Xeons in Servern eingesetzt. In den kommenden Monaten gibt es von Intel daher nur Chips mit älterer Technik, sprich 14 nm mit viel Plus-Zeichen dahinter.



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