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Cannon Lake & Ice Lake: Intel sieht sich bei 10-nm-CPUs weiterhin vorne

Alles wie geplant, dennoch spät: Intels Cannon Lake und Ice Lake genannte CPU-Familien sind "on track". Während bei Ersterer die 10-nm-Fertigung anläuft, sei bei Letzterer das Design abgeschlossen. Intel pocht daher auf seinen Technologievorsprung.

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Intel-CEO Brian Krzanich zeigt Cannonlake.
Intel-CEO Brian Krzanich zeigt Cannonlake. (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Intel hat sich in drei Twitter-Posts über kommende Prozessoren im 10-nm-Fertigungsverfahren geäußert: Die erste Generation, Cannon Lake, sei "on track" - also im Zeitplan. Bisherigen Roadmaps und Intels öffentlicher Aussage im Januar 2017 zufolge sollen die CPUs noch 2017 erscheinen, wenngleich wie üblich zuerst im Y- und U-Segment für 2-in-1-Geräte sowie Ultrabooks.

  • Ältere Roadmap mit Cannon Lake, aber ohne Kaby Lake Refresh (Bild: Intel)
  • Intel sieht sich drei Jahre vor der Konkurrenz. (Bild: Intel)
  • Hintergrund ist die höhere Transistordichte pro Quadratmillimeter. (Bild: Intel)
Ältere Roadmap mit Cannon Lake, aber ohne Kaby Lake Refresh (Bild: Intel)
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Ein paar Wochen vorher, vermutlich im September 2017, wird Intel den Kaby Lake Refresh veröffentlichen. Das ist bereits der vierte 14-nm-Ableger des Herstellers, da sich die 10-nm-Technik verspätet. Auch der 14-nm-Schritt hatte länger gedauert als ursprünglich gedacht, weshalb Intel diverse CPU-Familien nachschob. Für die 10-nm-Fertigung plant der Hersteller eine ähnliche Zeitspanne: Drei Generationen (10, 10+, 10++) stehen auf der Roadmap, mit jedem Schritt könnte es mehr als eine Prozessorserie geben.

Auf Cannon Lake folge Ice Lake, heißt es. Diese CPU-Generation hatte Intel bisher öffentlich noch nicht verwendet, wenngleich der Codename intern altbekannt ist. Ice Lake habe seinen Tape-in erhalten, was in etwa bedeutet, dass das Design samt Architektur finalisiert wurde. Bis zum Tape-out, also der Auslieferung des RTL an die Fab, gefolgt von der Risk Production und schlussendlich der Serienfertigung dauert es nach dem Tape-in weit über ein Jahr. Vor Ende 2018 oder Anfang 2019 ist Ice Lake daher nicht zu erwarten.

  • Ältere Roadmap mit Cannon Lake, aber ohne Kaby Lake Refresh (Bild: Intel)
  • Intel sieht sich drei Jahre vor der Konkurrenz. (Bild: Intel)
  • Hintergrund ist die höhere Transistordichte pro Quadratmillimeter. (Bild: Intel)
Intel sieht sich drei Jahre vor der Konkurrenz. (Bild: Intel)

Intel sagt, das Unternehmen sei führend bei der 10-nm-Technik und eine Generation oder anders ausgedrückt drei Jahre vor der Konkurrenz - zumindest was die Transistordichte anbelangt. Allerdings hat Samsung, zumindest dem Namen nach, bereits SoCs basierend auf seinem 10-nm-Prozess für Endgeräte gefertigt. Samsungs Exynos 8895 und Qualcomms Snapdragon 835 unterscheiden sich aber vom Design her von Intels Y- und U-Chips. Auch das 10LPE-Verfahren ist mit Intels 10-nm-Prozess nur bedingt vergleichbar.



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Dwalinn 13. Jun 2017

Intel geht halt nach der Transistor dichte und da sind sie zumindest nach den Bildern im...

MarioWario 12. Jun 2017

Die verlassen sich eh alle darauf das keiner nachmißt - wie bei Emissionswerten, etc...

David64Bit 12. Jun 2017

Der 1500 kommt an so manchen i5 ran. Und hat immer noch mehr Kerne als der i5 und...


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