Abo
  • Services:

Candle im Kurztest: Handgemaltes Abenteuer mit garantiertem Kopfzerbrechen

Vor drei Jahren starteten die Teku Studios via Kickstarter eine erfolgreiche Finanzierungskampagne, jetzt erscheint ihr Indie-Puzzle-Abenteuer Candle beim Adventure-Spezialisten Daedalic. Das Spiel überzeugt mit viel Charme und kniffligen Rätseln.

Artikel von veröffentlicht am
Teku muss bei seinem Abenteuer viele Gefahren überleben.
Teku muss bei seinem Abenteuer viele Gefahren überleben. (Bild: Golem.de)

Der Spieler steuert in Adventure Candle den jungen Teku - einen Helden wider Willen, der in einer Märchenwelt einen Stammesangehörigen aus den Fängen eines bösen Clans befreien soll. Das ist natürlich alles andere als leicht, sondern voller Fallen und Rätsel - es sind sogar so viele, dass bereits in den ersten Minuten einiges Grübeln und Knobeln gefragt ist. Das Adventure ist beim unabhängigen spanischen Entwicklerstudio Teku entstanden, nachdem es 2013 auf Kickstarter von der Community mit rund 52.000 US-Dollar unterstützt wurde. Ursprünglich sollte das Spiel schon Anfang 2014 erscheinen.

Stellenmarkt
  1. SIGMA-ELEKTRO GmbH, Neustadt an der Weinstraße (Home-Office möglich)
  2. Hays AG, Ludwigsburg

Die Figur Teku wird mit den Pfeiltasten gesteuert und kann durch Druck auf Aktionstasten Gegenstände aufnehmen und mit ihnen interagieren. Zudem setzt Teku immer wieder eine Kerze ein, um Licht in dunkle Hütten zu bringen oder Fackeln anzuzünden. Ansonsten werden Kisten verschoben, um an höher gelegene Orte zu kommen und Baumstämme umgewälzt, um Abgründe zu überqueren. Aber auch zwischendurch gibt es immer wieder kleinere Rätsel zu lösen, damit er in der Welt weiter vorankommt.

Wer sich bei vielen aktuellen Adventures an der Einfachheit der Rätsel stört, wird an Candle sicher Gefallen finden. Oft dauert es einige Zeit, um die jeweils entscheidenden Punkte und Objekte ausfindig zu machen und dann auf des Rätsels Lösung zu kommen.

Neben dem vertrackten Rätseldesign überzeugt auch die ungewöhnliche Optik. Alle Hintergründe, Charaktere und Gegenstände wurden am Zeichenbrett entworfen und danach Bild für Bild eingescannt. Den Entwicklern war es wichtig, auf diesem Weg den Eindruck eines lebenden Gemäldes entstehen zu lassen. Der gelungene Soundtrack verstärkt diese Atmosphäre.

Verfügbarkeit

Plattform: Windows-PC, MacOS, Linux. Preis: 15 Euro (Steam), 20 Euro (Handel). Sprache: Deutsch. USK: ab 6 Jahre.

Fazit: Plus und Minus

+ ungewöhnliche handgemalte Grafik
+ dichte Atmosphäre
+ komplexes Rätseldesign

- Herausforderungen für Puzzle-Einsteiger oft nur schwer zu überschauen
- etwas gewöhnungsbedürftige Tastatur-Steuerung



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 24,99€
  2. 2,49€
  3. 2,99€
  4. (-55%) 26,99€

Folgen Sie uns
       


Vier drahtlose Gaming-Headsets im Test

Zu oft stolpert Golem.de beim Spielen über nervende Kabel. Deshalb testen wir vier Headsets, die auf Kabel verzichten, aber sehr unterschiedlich sind. Von vibrierenden Motoren bis zu ungewöhnlich gutem Sound ist alles dabei. Wir haben auch einen Favoriten.

Vier drahtlose Gaming-Headsets im Test Video aufrufen
Apple Mac Mini (Late 2018) im Test: Tolles teures Teil - aber für wen?
Apple Mac Mini (Late 2018) im Test
Tolles teures Teil - aber für wen?

Der Mac Mini ist ein gutes Gerät, wenngleich der Preis für die Einstiegsvariante von Apple arg hoch angesetzt wurde und mehr Speicher(platz) viel Geld kostet. Für 4K-Videoschnitt eignet sich der Mac Mini nur selten und generell fragen wir uns, wer ihn kaufen soll.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Apple Mac Mini wird grau und schnell
  2. Neue Produkte Apple will Mac Mini und Macbook Air neu auflegen

Requiem zur Cebit: Es war einmal die beste Messe
Requiem zur Cebit
Es war einmal die beste Messe

Nach 33 Jahren ist Schluss mit der Cebit und das ist mehr als schade. Wir waren dabei, als sie noch nicht nur die größte, sondern auch die beste Messe der Welt war - und haben dann erlebt, wie Trends verschlafen wurden. Ein Nachruf.
Von Nico Ernst

  1. IT-Messe Die Cebit wird eingestellt

IMHO: Valves Ka-Ching mit der Brechstange
IMHO
Valves "Ka-Ching" mit der Brechstange

Es klingelt seit Jahren in den Kassen des Unternehmens von Gabe Newell. Dabei ist die Firma tief verschuldet - und zwar in den Herzen der Gamer.
Ein IMHO von Michael Wieczorek

  1. Artifact im Test Zusammengewürfelt und potenziell teuer
  2. Artifact Erste Kritik an Kosten von Valves Sammelkartenspiel
  3. Virtual Reality Valve arbeitet an VR-Headset und Half-Life-Titel

    •  /