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Campusnetze: Rund 80 firmeneigene 5G-Netze entstehen in Deutschland

Nach einem schleppenden Start wächst nun vielerorts das Interesse an eigenen 5G-Netzen.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Telekommunikationsanbieter Mugler aus Sachsen hat ein eigenes Campusnetz.
Der Telekommunikationsanbieter Mugler aus Sachsen hat ein eigenes Campusnetz. (Bild: Mugler)

Deutsche Unternehmen zeigen nach einem langsamen Start beim 5G-Mobilfunk nun wachsendes Interesse an firmeneigenen Netzen. Das berichtet das Nachrichtenmagazin Focus unter Berufung auf die Bundesnetzagentur. Demnach sind bislang 78 Anträge für Campus-Netze eingegangen. 74 davon seien bereits bewilligt worden, erklärte ein Sprecher der Behörde.

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Unter anderem hätten der Chemiekonzern BASF, die Deutsche Messe, der ITK-Dienstleister aus Lichtenau (Baden) LS Telcom und Mugler, eine mittelständische Telekommunikationsfirma aus Sachsen, den Zuschlag erhalten. Im Gesundheitswesen soll 5G bald ebenfalls zum ersten Mal zum Einsatz kommen. Vodafone und das in Düsseldorf ansässige Universitätsklinikum (UKD) bauen auf dem Medizin-Campus der Landeshauptstadt ein 5G-Campus-Netz.

Die Bundesregierung vergibt seit dem 21. November 2019 gesonderte Mobilfunkfrequenzen, damit Unternehmen unabhängig von öffentlichen Netzen eine eigene 5G-Infrastruktur aufbauen können. Vor allem kleine und mittelständische Betriebe sollen davon profitieren. Die Frequenzgebühren bewegen sich je nach Laufzeit und Fläche zwischen 1.600 Euro beispielsweise für einen Bauernhof und 50.000 Euro für eine Fabrik.

Mehr 5G-Frequenzen zum Jahresende

Die Vergabebedingungen für lokale 5G-Frequenzen im Bereich 3,7 bis 3,8 GHz sind im November in Kraft getreten, sie waren nicht Gegenstand der Mitte Juni 2019 zu Ende gegangenen 5G-Auktion. Zum Jahresende will die Bundesnetzagentur Spektrum im Bereich 26 Gigahertz bereitstellen.

Vorteile sind laut den Angaben von Industrieverbänden eine bessere Abdeckung des gesamten Firmengeländes, volle Kontrolle über die firmeneigenen Daten, weniger Störungen als in öffentlichen Mobilfunknetzen sowie bessere Leistungsparameter für Latenz, Datenrate und Teilnehmeranzahl.

Die Gebühren für die Frequenzvergabe orientieren sich an der gewünschten Bandbreite, der Größe des Zuteilungsgebiets, der Zuteilungsdauer und dem Verwendungszweck. Darüber hinaus bietet die Bundesnetzagentur Kurzzeitzuteilungen mit 10 MHz Bandbreite an. Damit können Baustellen, Veranstaltungen und saisonale landwirtschaftliche Aufgaben von bis zu einem Monat Dauer auch mehrfach pro Jahr bedient werden.

Es ist nach wie vor ein großes Interesse an den Frequenzen zu verzeichnen und die Bundesnetzagentur rechnet mit zahlreichen weiteren Anträgen, erklärte die Behörde.

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Pflechtfild 21. Sep 2020

Das würde mich brennend interessieren. Gerade ein Laden wie BASF ist eigentlich seit...

Poison Nuke 21. Sep 2020

was kann 5G was WiFi da nicht kann? Auch bei WiFi kann man einzelne Empfänger...


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