Abo
  • Services:

Campusnetze: Nokia bringt LTE ins unlizenzierte Spektrum

Eine neue Small Cell von Nokia spannt ein eigenes LTE-Netz im unlizenzierten Spektrum auf. Die Technik wird auf dem Mobile World Congress in Barcelona vorgestellt.

Artikel veröffentlicht am ,
MulteFire Small Cell Ausrüstung
MulteFire Small Cell Ausrüstung (Bild: Nokia)

Nokia bringt mit der MulteFire Small Cell Ausrüstung auf den Markt, mit der LTE-Netze im unlizenzierten Spektrum betrieben werden können. Das gab das finnische Unternehmen bekannt. Die neue Small Cell Nokia Flexi Zone MulteFire Multiband Pico BTS soll Unternehmen eigene Indoor-Dienste ermöglichen.

Stellenmarkt
  1. eco Verband der Internetwirtschaft e.V., Köln
  2. McService GmbH, München

Die Mobilfunkausrüstung richtet sich an Branchen wie Logistik, Energieversorgung, Bergbau, Transport und Produktion und soll außerdem im öffentlichen Raum und intelligenten Städten zum Einsatz kommen.

Privater 4G-Layer

Randy Cox, Leiter des Small Cell Product Management bei Nokia, sagte: "Durch die Verwendung von Flexi Zone MulteFire Small Cells zur Bereitstellung eines privaten 4G-Layers bieten wir eine zusätzliche drahtlose Option für Ethernet, wodurch sich einfach und kostengünstig eine große Anzahl von Personen und Dingen, einschließlich mobiler Geräte, verbinden lässt."

Möglich seien Datenübertragungsraten bis 300 MBit/s. Die Ausrüstung wird im zweiten Quartal 2018 verfügbar sein. Das Small Cell Nokia Flexi Zone MulteFire Multiband Pico BTS soll auf der Branchenmesse Mobile World Congress 2018 in Barcelona im Februar/März 2018 vorgestellt werden. Hier wird ein privates End-to-End-LTE-Netzwerk gezeigt.

Angaben zum genutzten Frequenzbereich werden nicht gemacht. Es geht hierbei in der Regel um LTE in den bisherigen WLAN-Bändern bei 2.4 und 5.4 GHz. Listen before Talk soll Konflikte mit dem WLAN verhindern. Bei diesem Mechanismus wartet ein Sender zunächst darauf, dass andere Sender ihre Übertragung beenden, um diese nicht zu stören. Das soll im Bereich einiger Millisekunden ablaufen.

Auch der chinesische Netzwerkausrüster Huawei hat Ausrüstung für den Bereich unlizenziertes LTE angekündigt, mit der aber Datenraten von 1 GBit pro Sekunde und einer Latenz von 50 Millisekunden möglich sind.

Industriebetriebe wollen 5G als Campusnetz selbst betreiben. Wie der Zentralverband der Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) erklärt, wird von der Bundesnetzagentur gefordert, dass Mitglieder "private 5G-Netze" aufbauen dürfen. Wegen der schlechten Mobilfunkabdeckung in ländlichen Regionen wollen Industriebetriebe dort selbst Netze in den Produktionshallen errichten, die für Industrie 4.0 nach deren Meinung unerlässlich sind.

Campusnetze sind ein großes Thema in der Branche, und 5G ermöglicht den abgeteilten Netzbetrieb. Die Fertigungsindustrie soll immer wieder versucht haben, eigene Campusnetze zu errichten. Das aber scheiterte an den Mobilfunkbetreibern, die die Frequenzen besitzen und nicht zum Teilen bereit sind, wie Golem.de von Industriebetrieben erfahren hat.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. 1.299,00€

RipClaw 28. Jan 2018

Das wäre ein gigantischer Security GAU. So lange ich meine Firewall vor ein Netz spannen...


Folgen Sie uns
       


Amazons Echo Sub im Test

Mit dem Echo Sub lassen sich Echo-Lautsprecher mit Tiefbass nachrüsten. Die Echo-Lautsprecher sind allerdings im Mittenbereich vergleichsweise schwach, so dass das Klangbild entsprechend leidet. Sobald zwei Echo-Lautsprecher miteinander verbunden sind, gibt es enorm viele Probleme: Die Echo-Geräte reagieren langsamer, es gibt Zeitverzögerungen der einzelnen Lautsprecher und das Spulen in Musik ist nicht mehr möglich. Wie dokumentieren die Probleme im Video.

Amazons Echo Sub im Test Video aufrufen
Apple Mac Mini (Late 2018) im Test: Tolles teures Teil - aber für wen?
Apple Mac Mini (Late 2018) im Test
Tolles teures Teil - aber für wen?

Der Mac Mini ist ein gutes Gerät, wenngleich der Preis für die Einstiegsvariante von Apple arg hoch angesetzt wurde und mehr Speicher(platz) viel Geld kostet. Für 4K-Videoschnitt eignet sich der Mac Mini nur selten und generell fragen wir uns, wer ihn kaufen soll.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Apple Mac Mini wird grau und schnell
  2. Neue Produkte Apple will Mac Mini und Macbook Air neu auflegen

Autonome Schiffe: Und abends geht der Kapitän nach Hause
Autonome Schiffe
Und abends geht der Kapitän nach Hause

Weite Reisen in ferne Länder, eine Braut in jedem Hafen: Klischees über die Seefahrt täuschen darüber hinweg, dass diese ein Knochenjob ist. Doch in wenigen Jahren werden Schiffe ohne Besatzung fahren, überwacht von Steuerleuten, die nach dem Dienst zur Familie zurückkehren. Daran arbeitet etwa Rolls Royce.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Elektromobilität San Francisco soll ein Brennstoffzellenschiff bekommen
  2. Yara Birkeland Autonome Schiffe sind eine neue Art von Transportsystem
  3. Power Pac Strom aus dem Container für Ozeanriesen

IMHO: Valves Ka-Ching mit der Brechstange
IMHO
Valves "Ka-Ching" mit der Brechstange

Es klingelt seit Jahren in den Kassen des Unternehmens von Gabe Newell. Dabei ist die Firma tief verschuldet - und zwar in den Herzen der Gamer.
Ein IMHO von Michael Wieczorek

  1. Artifact im Test Zusammengewürfelt und potenziell teuer
  2. Artifact Erste Kritik an Kosten von Valves Sammelkartenspiel
  3. Virtual Reality Valve arbeitet an VR-Headset und Half-Life-Titel

    •  /