• IT-Karriere:
  • Services:

Campusnetze: Merkel kündigt mittelstandsfreundliche Kosten bei 5G an

Das Bundesfinanzministerium drängt angeblich auf höhere Lizenzgebühren bei lokalen 5G-Netzen. Doch laut Kanzlerin Angela Merkel sollen sich die Investitionen lohnen.

Artikel veröffentlicht am ,
Angela Merkel auf dem Digitalgipfel 2019 in Dortmund
Angela Merkel auf dem Digitalgipfel 2019 in Dortmund (Bild: Leon Kuegeler/Reuters)

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) verspricht der Wirtschaft in Kürze günstige Lizenzen für die lokale Nutzung des neuen Mobilfunkstandards 5G. "Ich darf denjenigen der hier Anwesenden, die aus dem Wirtschaftsbereich sind, die frohe Kunde vermelden, dass wohl in wenigen Tagen die Bundesnetzagentur veröffentlichen wird, wie der Frequenzbereich, der für die Nutzung durch Unternehmen, Landwirtschaftsbetriebe, kleine und große Unternehmen reserviert wurde, jetzt sozusagen zur Verfügung gestellt werden kann", sagte Merkel am Dienstag auf dem Digitalgipfel der Bundesregierung in Dortmund und fügte hinzu: "Ich darf Ihnen auch verraten: Die Kosten sind mittelstandsfreundlich, wie mir heute gesagt wurde. Das heißt also, es wird sich dann für deutsche Unternehmen rentieren, im eigenen Unternehmen sehr schnell Zugriff auf 5G zu haben."

Stellenmarkt
  1. GCP - Grand City Property, Berlin
  2. Kromberg & Schubert Automotive GmbH & Co. KG, Abensberg bei Regensburg

Deutschland hat in diesem Jahr 5G-Frequenzen für 6,5 Milliarden Euro an Netzbetreiber versteigert, einen Teil der Frequenzen im Bereich 3.700 MHz bis 3.800 MHz zur lokalen und regionalen Nutzung und bei 26 GHz aus der Auktion herausgenommen und für die Industrie, Forschung und Landwirtschaft reserviert.

Anfang Oktober 2019 gab es Berichte, wonach das Bundesfinanzministerium in der Ressortabstimmung auf deutlich höhere Gebühren gedrängt habe. Die Bundesnetzagentur hatte geringe Entgelte vorgesehen. So hätte BASF für seine Produktionsanlagen in Ludwigshafen auf einer Fläche von 8,2 Quadratkilometern eigentlich 165.000 Euro zahlen müssen. Der Vorschlag des Finanzministeriums sieht nun eine Verfünffachung der Zahlung vor.

Der Chef des sächsischen Telekommunikationsdienstleisters Mugler, Hartmut Fiedler, sagte: "Das ist ein desaströses Signal." Es sei die richtige Entscheidung Deutschlands gewesen, einen Teil der 5G-Frequenzen für die Industrie zu reservieren. Doch jetzt behindere die Bundesregierung den innovativen Ansatz. "Es ist völlig unverständlich, dass wir uns an solchen Kleinigkeiten aufhalten", sagte Fiedler. Gerade für Mittelständler könnten höhere Gebühren abschreckend wirken.

Nachtrag vom 30. Oktober 2019, 8:24 Uhr

Wir haben die Äußerungen Merkels im ersten Absatz ergänzt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 12,49€
  2. 5,99€
  3. 1,94€
  4. 3,50€

Silbersulfid 30. Okt 2019

Ach ne, der braucht das Neuland ja nicht.

Ingwar 30. Okt 2019

Die Funkmasten sind ja meist mit Glasfaser angebunden, da könnte man ja sich die Arbeit...


Folgen Sie uns
       


Playstation 5 ausgepackt

Im Video packt Golem.de aus: Nämlich die Playstation 5 von Sony.

Playstation 5 ausgepackt Video aufrufen
Vivo X51 im Test: Vivos gelungener Deutschland-Start hat eine Gimbal-Kamera
Vivo X51 im Test
Vivos gelungener Deutschland-Start hat eine Gimbal-Kamera

Das Vivo X51 hat eine gute Kamera mit starker Bildstabilisierung und eine vorbildlich zurückhaltende Android-Oberfläche. Der Startpreis in Deutschland könnte aber eine Herausforderung für den Hersteller sein.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Software-Entwicklung Google veröffentlicht Android Studio 4.1
  2. Jetpack Compose Android bekommt neues UI-Framework
  3. Google Android bekommt lokale Sharing-Funktion

Big Blue Button: Das große blaue Sicherheitsrisiko
Big Blue Button
Das große blaue Sicherheitsrisiko

Kritische Sicherheitslücken, die Golem.de dem Entwickler der Videochat-Software Big Blue Button meldete, sind erst nach Monaten geschlossen worden.
Eine Recherche von Hanno Böck


    iPad Air 2020 im Test: Apples gute Alternative zum iPad Pro
    iPad Air 2020 im Test
    Apples gute Alternative zum iPad Pro

    Das neue iPad Air sieht aus wie ein iPad Pro, unterstützt dasselbe Zubehör, kommt mit einem guten Display und reichlich Rechenleistung. Damit ist es eine ideale Alternative für Apples teuerstes Tablet, wie unser Test zeigt.
    Ein Test von Tobias Költzsch

    1. Tablet Apple stellt neues iPad und iPad Air vor

      •  /