• IT-Karriere:
  • Services:

Campusnetze: Industriebetriebe wollen eigene 5G-Netze aufspannen

Industriebetriebe auf dem Land leiden unter schlechter Mobilfunkversorgung. Darum wollen sie nun 5G selbst betreiben, doch wem gehören die Frequenzen?

Artikel veröffentlicht am ,
Beschäftigter mit Tablet bei Bosch
Beschäftigter mit Tablet bei Bosch (Bild: Krisztian Bocsi/Bloomberg via Getty Images)

Industriebetriebe wollen 5G als Campusnetz selbst betreiben. Wie der Zentralverband der Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) der Wirtschaftswoche mitteilte, wird von der Bundesnetzagentur gefordert, dass Mitglieder "private 5G-Netze" aufbauen dürfen.

Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, Raum Offenbach
  2. Vitakraft pet care GmbH & Co. KG, Bremen

Wegen der schlechten Mobilfunkabdeckung in ländlichen Regionen wollen Industriebetriebe dort selbst Netze in den Produktionshallen errichten, die für Industrie 4.0 nach deren Meinung unerlässlich sind.

Der ZVEI hatte auch zusammen mit dem Bundeswirtschaftsministerium gefordert: "Ein flächendeckend verfügbares und industrietaugliches Breitbandnetz im Gigabit-Bereich ist die zentrale Voraussetzung für zahlreiche wichtige Dienstleistungen und Produkte der digitalen Wirtschaft und Gesellschaft." Zu einer zukunftsfähigen und industrietauglichen Infrastruktur gehörten eine optimale und garantierte Verfügbarkeit, niedrige Latenzzeiten, minimale Jitter (Schwankung der Latenzzeit) und symmetrische Übertragungsraten im Gigabit-Bereich.

Die Bundesnetzagentur hatte auch die deutsche Wirtschaft aufgefordert, ihren Bedarf an Funkfrequenzen für die 5G-Netze anzumelden. Hier geht es um bundesweite Frequenzzuteilungen in den Bereichen 2 GHz und 3400 bis 3700 MHz.

Campus-Netze sind ein heißes Thema

Campus-Netze sind ein heißes Thema in der Branche und 5G ermöglicht den abgeteilten Netzbetrieb. Die Fertigungsindustrie soll immer wieder versucht haben, eigene Campusnetze zu errichten. Das aber scheiterte an den Mobilfunkbetreibern, die die Frequenzen besitzen und nicht zum Teilen bereit sind, wie Golem.de von Industriebetrieben erfahren hat.

Bruno Jacobfeuerborn, Technikchef der Deutschen Telekom, sagte am 12. Oktober 2017: "Wenn Industriebetriebe selbst Mobilfunknetze aufbauen, werden sie merken, dass dies sehr kostenintensiv ist." Sie sollten das denen überlassen, deren Kerngeschäft der Netzbetrieb sei. Claudia Nemat, Vorstandsmitglied Technologie & Innovation der Telekom, betonte daraufhin die enge Partnerschaft mit der Industrie beim 5G-Aufbau.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 19,49€
  2. 67,89€ (Release: 19.11.)
  3. 55,99€

M.P. 13. Okt 2017

Wenn ein WIFI Access Point 30 Meter abdeckt, und eine 5G Basisstation 300 Meter würde ich...

M.P. 13. Okt 2017

Für Ludwigshafen, Leverkusen oder Wolfsburg fielen mir da schon größere Firmengelände...

SvD 12. Okt 2017

"Wenn Industriebetriebe selbst Mobilfunknetze aufbauen, werden sie merken, dass dies sehr...


Folgen Sie uns
       


Verkehrswende: Zaubertechnologie statt Citybahn
Verkehrswende
Zaubertechnologie statt Citybahn

In Wiesbaden wird um den Bau einer Straßenbahn gestritten, eine Bürgerinitiative kämpft mit sehr kuriosen Argumenten dagegen.
Eine Recherche von Hanno Böck

  1. Fernbus Roadjet mit zwei WLANs und Maskenerkennung gegen Flixbus
  2. Mobilität Wie sinnvoll sind synthetische Kraftstoffe?

Probefahrt mit Citroën Ami: Das Palindrom auf vier Rädern
Probefahrt mit Citroën Ami
Das Palindrom auf vier Rädern

Wie fährt sich ein Elektroauto, das von vorne und hinten gleich aussieht und nur 7.000 Euro kostet?
Ein Hands-on von Friedhelm Greis

  1. Zulassungsrekord Jeder achte neue Pkw fährt elektrisch
  2. Softwarefehler Andere Marken laden gratis an Teslas Superchargern
  3. Lucid Motors Elektrolimousine Lucid Air kostet 170.000 US-Dollar

MX 10.0 im Test: Cherrys kompakte, flache, tolle RGB-Tastatur
MX 10.0 im Test
Cherrys kompakte, flache, tolle RGB-Tastatur

Die Cherry MX 10.0 kommt mit besonders flachen MX-Schaltern, ist hervorragend verarbeitet und umfangreich programmierbar. Warum Nutzer in Deutschland noch auf sie warten müssen, ist nach unserem Test unverständlich.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Argand Partners Cherry wird verkauft

    •  /