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Campusnetze: Bundesfinanzministerium will höhere Gebühren für lokales 5G

Für die lokalen 5G-Frequenzen der Industrie will das Bundesfinanzministerium fünfmal höhere Gebühren als die Bundesnetzagentur. Der Streit führt dazu, dass sich der Start weiter verzögert.

Artikel veröffentlicht am ,
5G Antenne in der Schweiz
5G Antenne in der Schweiz (Bild: Gigahertz.ch)

Die deutsche Industrie muss deutlich länger als erwartet auf die angekündigten lokalen 5G-Frequenzen warten. Das Bundesfinanzministerium hatte in der Ressortabstimmung auf deutlich höhere Gebühren gedrängt, nun stockt das Verfahren, wie das Handelsblatt aus informierten Kreisen erfuhr. Deutschland hatte in diesem Jahr 5G-Frequenzen für 6,5 Milliarden Euro an Netzbetreiber versteigert, einen Teil der Frequenzen im Bereich 3.700 MHz bis 3.800 MHz zur lokalen und regionalen Nutzung und bei 26 GHz aus der Auktion herausgenommen und für die Industrie, Forschung und Landwirtschaft reserviert.

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Die Bundesnetzagentur hatte geringe Entgelte vorgesehen. So hätte BASF für seine Produktionsanlagen in Ludwigshafen auf einer Fläche von 8,2 Quadratkilometern eigentlich 165.000 Euro zahlen müssen. Der Vorschlag des Finanzministeriums sieht nun eine Verfünffachung der Zahlung vor.

Der Chef des sächsischen Telekommunikationsdienstleisters Mugler, Hartmut Fiedler, sagte: "Das ist ein desaströses Signal." Es sei die richtige Entscheidung Deutschlands gewesen, einen Teil der 5G-Frequenzen für die Industrie zu reservieren. Doch jetzt behindere die Bundesregierung den innovativen Ansatz. "Es ist völlig unverständlich, dass wir uns an solchen Kleinigkeiten aufhalten", sagte Fiedler. Gerade für Mittelständler könnten höhere Gebühren abschreckend wirken, warnte er.

"Dadurch können auch regionale Netzbetreiber, kleine und mittlere Unternehmen oder Startups mit einem erst künftig auftretenden Frequenzbedarf sowie Gemeinden und Vertreter der Land- und Forstwirtschaft das Potenzial der kommenden Mobilfunkgeneration 5G für Anwendungen in der Wirtschaft und Industrie nutzen beziehungsweise die Mobilfunkversorgung im ländlichen Raum verbessern", erklärte die Bundesnetzagentur.

Die lokalen Netzbetreiber im Buglas (Bundesverband Glasfaseranschluss), darunter M-Net, Wilhelm.tel und Netcologne, wollen selbst 5G-Netz aufbauen.

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Test_The_Rest 07. Okt 2019

Ohne Worte... https://www.google.com/search?q=miserabel&hl=de

Paule 07. Okt 2019

Und dann buchen die Einwohner dort einen Vertrag dessen SIM nur in diesem Ort...

Snoozel 07. Okt 2019

Eigentlich müßten die Lizenzen pro Jahr richtig Geld kosten. Denn nur so hält man die...

Sanzzes 07. Okt 2019

Und wir wissen alle wer's ausbaden muss :(

M.P. 05. Okt 2019

War das nicht vom Tisch? Es sollten doch reine geschlossene Campus-Netze werden, damit...


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