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Campus Networks:
Wenn das 5G-Netz nicht jeden reinlässt

Über private 4G- und 5G-Netze gibt es meist nur Buzzwords. Wir wollten von einer Telekom-Expertin wissen, was die Campusnetze wirklich können und was noch nicht.
/ Achim Sawall
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Arbeiter bei Osram und ein Fahrerloses Transportsystem (AGV) auf autonomer Fahrt (Bild: Deutsche Telekom)
Arbeiter bei Osram und ein Fahrerloses Transportsystem (AGV) auf autonomer Fahrt Bild: Deutsche Telekom

"Das private Netz steht exklusiv dem Unternehmen und seinen Mitarbeitern zur Verfügung und ist von außen nicht zugänglich", sagt Antje Williams, Senior Vice President 5G Campus Networks bei der Telekom, im Gespräch mit Golem.de. Es geht um das LTE-Campusnetz im Osram-Werk in Schwabmünchen. "Dort haben wir schon vor über einem Jahr ein Dual-Slice-Netz aufgespannt. Dort steht ein LTE-Mast, der auf zwei getrennten Frequenzen funkt und das Werksgelände sowohl mit dem öffentlichen als auch mit einem privaten Mobilfunknetz versorgt", berichtet die Expertin. Das öffentliche Netz könne Osram zum Beispiel externen Dienstleistern zur Verfügung stellen oder darüber Fernwartungen seiner Maschinen durchführen.

Die Strategie der Telekom war zunächst, Campusnetze auf 4G-Basis zu errichten und diese sukzessive für 5G auszubauen. Für BMW wurde ein LTE-Campusnetz im Werk Leipzig installiert, wie auch beim Automobilzulieferer ZF Friedrichshafen.

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