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Cambridge und ARM: Huawei erhält Baugenehmigung für Anlage in Großbritannien

Trotz eines möglichen Ausschlusses von den britischen 5G-Netzen will Huawei dort ein R&D-Zentrum bauen, in der Nähe von Cambridge und ARM.

Artikel veröffentlicht am ,
Huawei-Hauptsitz in Shenzhen
Huawei-Hauptsitz in Shenzhen (Bild: HECTOR RETAMAL/AFP via Getty Images)

Huawei Technologies wird voraussichtlich noch in dieser Woche die Baugenehmigung für ein Forschungs- und Entwicklungszentrum in Großbritannien erhalten. Das berichtete die Zeitung Sunday Times. Die Anlage soll 400 Millionen Britische Pfund (442 Millionen Euro) kosten und im britischen Dorf Sawston entstehen, 11 Kilometer von der University of Cambridge und 15 Autominuten von ARM Holdings entfernt.

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ARM ist ein britischer Entwickler von CPU- und GPU-Architektur und gehört der japanischen Softbank. Die Huawei-Niederlassung soll laut dem Bericht für die Erforschung und Entwicklung von Chips für den Breitbandeinsatz gebaut werden.

Dem Bezirksrat von South Cambridgeshire sei geraten worden, den Antrag des Unternehmens vollständig zu genehmigen, berichtete die Sunday Times.

Das britische National Cyber Security Centre (NCSC) wird voraussichtlich zu dem Schluss kommen, dass die neuen US-Sanktionen gegen Huawei es unmöglich machen, die Technologie des chinesischen Telekommunikationsausrüsters wie geplant in 5G-Netzen einzusetzen. Wie der britische Guardian unter Berufung auf Regierungskreise berichtete, soll die Notfallüberprüfung Premierminister Boris Johnson die Möglichkeit eröffnen, die vollständige Beseitigung von Huawei-Ausrüstung in britischen Telekommunikationsnetzen bis zum Jahr 2023 durchzusetzen. Huawei produziert seine Prozessoren und SoCs nicht selbst, sondern bei Auftragsherstellern. Laut neuen US-Sanktionen dürfen TSMC und andere nicht mehr für Huawei arbeiten, wenn sie Software oder Maschinen aus den USA einsetzen.

Zuvor hatte die britische Regierung über ein Jahr die Sicherheitslage geprüft, was im Januar 2020 mit der Zulassung von Huawei zum Abschluss kam.

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bplhkp 23. Jun 2020

...das sehen wir in China sehr oft. Da wird Unternehmen der freie Marktzugang verwehrt...


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