Cambridge-1: Großbritanniens schnellster Supercomputer läuft

Nvidia hat viele DGX-A100-Superpods gekoppelt, um einen 12-Petaflops-Supercomputer zu bauen. Er wird u.a. von Astrazeneca genutzt.

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Der Cambridge-1 ist UKs leistungsstärkster Supercomputer.
Der Cambridge-1 ist UKs leistungsstärkster Supercomputer. (Bild: Nvidia)

Der Grafikkartenhersteller Nvidia hat einen weiteren Supercomputer in Betrieb genommen, den Cambridge-1. Das System steht in der Liste der Top500 auf Platz 41, es ist für die Gesundheitsforschung ausgelegt. Die ersten Projekte von etwa Astrazeneca, dem King's College London, den NHS Foundation Trust und Oxford Nanopore Technologies beschäftigen sich mit Medikamenten, Krankheiten wie Demenz und dem menschlichen Genom.

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Nvidia selbst hat den Cambridge-1 geplant und mit 100 Millionen US-Dollar finanziert, wobei der Supercomputer wenig überraschend primär auf eigener Hardware basiert: Es kommen ein DGX A100 Superpod zum Einsatz, der eine theoretische Rechenleistung von 12 Petaflops erreicht.

Bei künstlicher Intelligenz schafft er auf dem Papier sogar 400 Petaflops, die reale Geschwindigkeit liegt aber zumeist niedriger: Im Linpack-FP64-Benchmark sind es 10 Petaflops, im HPCG-Test (High Performance Conjugate Gradients) immerhin 250 Teraflops.

Viele kombinierte DGX A100

Der DGX A100 Superpod besteht aus 80 der DGX A100 genannten Nodes, ein jeder ist mit zwei 64-kernigen Epyc 7742 (Rome) und insgesamt 2 TByte DDR4-Speicher ausgestattet. Daran angeschlossen sind jeweils acht Nvidia A100 mit 80 GByte Speicher, die per NV-Link miteinander kommunizieren. Hinzu kommen Bluefield-2-DPUs und 34 TByte NVMe-Storage pro Knoten.

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Zur Leistungsaufnahme des Cambridge-1-Supercomputers gibt es keine Angabe, das System soll aber mit rein erneuerbarer Energie betrieben werden. Prinzipiell gibt Nvidia an, dass ein DGX A100 unter Volllast bis zu 6,5 Kilowatt benötigt - bei 80 Stück davon wäre das gut ein halbes Megawatt.

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Der Cambridge-1 ist nicht das einzige System auf Basis von DGX A100 Superpods, denn Nvidia hält mit dem eigenen Selene-Supercomputer derzeit Platz 5 der Top500. Darin stecken ergo sehr viel mehr Nodes, weshalb der Rechner auf theoretisch 79 Petaflops und knapp 64 Petaflops im Linpack kommt.

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