Cambits: Kamera in Lego-Bauweise

US-Wissenschaftler haben mit Cambits ein Kamerasystem zum Zusammenstecken entwickelt. Objektive, Sensoren, Filter und der Bildprozessor können beliebig zusammengesteckt werden. Die Technik erinnert an die Elektronikbausteine von Littlebits.

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Cambits besteht aus fünf Komponententypen.
Cambits besteht aus fünf Komponententypen. (Bild: Columbus University)

Cambits wurde an der Columbia University in New York entwickelt. Das modulare Kamerasystem besteht aus zahlreichen kleinen Kunststoffblöcken, die wie Lego-Steine zusammengesteckt werden. So entstehen Kameras für unterschiedliche Anwendungszwecke.

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Das Konzept erinnert an Littlebits. Diese kleinen Elektronikbausteine, die mit Hilfe von Magneten zusammengehalten werden, sollen helfen, Grundlagen der Elektronik zu verstehen.

Cambits besteht aus fünf Komponententypen, die farblich gekennzeichnet sind. Neben Bildsensoren gibt es Lichtquellen, Objektive, Filter und Vorsatzlinsen sowie Motormodule.

Mit den Modulen lassen sich Kameras etwa für Panoramaaufnahmen, mikroskopische Fotos und HDR-Bilder zusammenbauen. Auch Lichtfeldfotografie und Stereoaufnahmen sollen möglich sein. Die Module werden mit Magneten miteinander verbunden, dazu kommen elektrische Kontakte.

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Mittelformatkameras werden seit langem mit austauschbaren Sensormodulen, Gehäusen und Objektiven hergestellt. Diese Systeme kosten aber mehrere tausend Euro, während die Cambits, die von Shree Nayar von der Columbia University und Makoto Odamaki von Ricoh entwickelt wurden, deutlich günstiger werden sollen. Noch werden allerdings Partner gesucht, um die Kamerabausteine herzustellen. Derzeit existieren nur Prototypen.

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