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Callya: 5G versehentlich auch von Vodafone Prepaid nutzbar

Im Prepaid-Tarif Vodafone Callya ist keine 5G -Nutzung vorgesehen. Im Test unseres Autoren hat es trotzdem funktioniert.
/ Achim Sawall
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Getestet von Tobias Dirking (Bild: Tobias Dirking)
Getestet von Tobias Dirking Bild: Tobias Dirking

Der Vodafone Prepaid-Tarif Callya ermöglicht eine Nutzung des 5G-Netzes. Das ergab ein Test von Tobias Dirking, der bereits für Golem.de berichtet hat, auf seinem Youtube-Kanal Tobske – 5G Youtuber(öffnet im neuen Fenster) . Zuerst habe Dirking den Callya-Start-Tarif eines Freundes genutzt. Dieser beinhaltet 500 MB und 100 Freiminuten für 3,99 Euro.

Laut Auskunft von Vodafone sollen die Callya-Tarife nur Geschwindigkeiten bis zu 500 MBit/s über LTE erlauben. Der Test habe gezeigt, dass eine Datenübertragungsrate von 614 MBit/s möglich war.

Um sicher zu gehen, bestellte Dirking eine neue kostenlose Callya-Simkarte. Gebucht habe er den Tarif Dayflat 10 GB für 4,99 Euro und bekam sofort Zugriff auf das 5G-Netz, wie auch sein Video belegt. Eine weitere Prepaid-Simkarte von Vodafone, im Shop gekauft, funktionierte ebenfalls direkt im 5G-Netz und die Giga-Garantie auch. "Die Vermutung, es liegt ausschließlich an der Dayflat 10GB, ist somit entkräftet" , sagte Dirking.

Vodafone Deutschland betonte auf Anfrage von Teltarif.de, dass derzeit keine Callya-Karte Zugang zum 5G-Netz habe.(öffnet im neuen Fenster)

Zweiter Fall von ungewollter 5G-Nutzung

Bereits im August 2019 hatte Tobias Dirking Glück und kam in einem noch nicht öffentlichen 5G-Netz der Deutschen Telekom auf 989 MBit/s.

Weil der Deutschen Telekom zu der Zeit "die offizielle Frequenzzuteilung" fehlte, seien ihre 5G-Testnetze immer noch nicht öffentlich zugänglich, sagte Telekom-Sprecher Georg von Wagner Golem.de. "Wenn sich Kunden zufällig mit einem gültigen 5G-Tarif und einem 5G-Endgerät in einem dieser Bereiche aufhalten, kann es sein, dass sich das Gerät ins 5G-Netz einbucht" , erklärte der Sprecher.


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