Call of Duty WW2 im Test: Der Zweite Weltkrieg als Ballerbude

Noch schnell eine Zigarette, zur Beruhigung. Schließlich befinden wir uns als amerikanischer Soldat in einem Boot auf dem Weg zum D-Day – dem 1944 erfolgten alliierten Großangriff auf Nazistellungen in der Normandie. Wir wollen den Glimmstengel gerade anzünden, da bricht die Hölle los: Kugeln pfeifen über uns hinweg, treffen die ersten Kameraden. Natürlich müssen wir in den nächsten Minuten noch viele schlimme Szenen überstehen, bevor wir in Call of Duty: WW2 die erste feindliche Stellung erobert haben.

Der Angriff auf die Normandie ist schon aus Filmen wie Der Soldat James Ryan und Spielen wie Medal of Honor bekannt. WW2 inszeniert ihn relativ kurz und kompakt mit allen dazugehörenden Schrecken als Auftakt einer Kampagne, die uns in elf Missionen (plus einem Epilog) von Nordfrankreich über Paris bis an den Rhein führt. In den meisten – nicht allen – Abschnitten spielen wir einen Soldaten namens Ronald "Red" Daniels.