Call of Duty WW2 angespielt: Höllenfeuer und kleine Sprünge

Eine bombastisch inszenierte Kampagne, vor allem aber viele Änderungen im Multiplayermodus: WW2 unterscheidet sich nicht nur durch das Zweite-Weltkriegs-Szenario von den direkten Call-of-Duty-Vorgängern.

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Ein Soldat in Call of Duty WW2.
Ein Soldat in Call of Duty WW2. (Bild: Activision)

Wir hätten es wissen müssen: Besonders hoch springen geht natürlich nicht in WW2. Trotzdem haben wir beim Anspielen des nächsten Call of Duty automatisch direkt die entsprechende Taste gedrückt, um über ein Hindernis zu gelangen. Aber weil wir im Zweiten Weltkrieg und nicht in der Zukunft kämpfen, haben wir kein Exoskelett und kriegen nur einen gewöhnlichen Hüpfer hin.

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Stattdessen haben wir uns etwas mühsam über eine Mauer in dem französischen Dorf geschwungen, in dem wir einen Kommandoposten verteidigen müssen. Die Umgebung wirkt mit Fachwerkhäusern und Ställen idyllisch - aber auch nur solange, bis wir die Stimme eines mit deutschem Akzent brüllenden Generals hören, der seine Soldaten in unsere Richtung schickt, woraufhin minutenlang aus allen Richtungen Schüsse und Maschinengewehrsalven zu hören sind.

Die ungewohnt reduzierte Bewegung ist nur eine der vielen Änderungen beim Multiplayermodus. Fast wichtiger finden wir, dass Entwickler Sledgehammer Games das überbordende Ausstattungssystem der Vorgänger verschlankt. In WW2 können wir uns stattdessen für eine von fünf Klassen entscheiden, deren Ausrüstung bis auf Kleinigkeiten vorgegeben ist.

Es gibt einen Infanteristen mit Sturmgewehr, einen sogenannten Airborne mit Maschinenpistolen, einen mit Scharfschützengewehr ausgestatteten Mountain, einen eher defensiv ausgelegten Armored mit Maschinengewehr und einen sogenannten Expeditionary, der auf Schrotflinten und Sprengstoff spezialisiert ist. Innerhalb dieser Klassen kann der Spieler eine Karriere zum Freischalten weiterer Extras antreten. Ein Wechsel soll jederzeit möglich sein, dann fängt der Spieler aber jeweils von vorne an.

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Eine weitere Neuerung hat Publisher Activision auf der Spielemesse E3 vor Probleme gestellt: Im Modus War gibt es Aufgaben zu erledigen, was nach und nach weitere Areale und Ziele freischaltet - ähnlich wie in den Operationen von Battlefield 1. Die Kämpfe können sich also in mehrere Richtungen entwickeln, weshalb der eigentlich strenge Zeitplan schon nach den ersten Präsentationen Makulatur war. Klassische Modi wie Deathmatch wird es aber auch in WW2 geben.

Eine weitere Neuerung ist eine Art Hauptquartier. Dabei handelt es sich um eine Karte, auf der bis zu 48 Spieler interagieren, sich für Matches zusammenschließen und diese vorbereiten können. Wer mag, kann seine neuen Waffen auf dem Schießstand ausprobieren oder einen anderen Spieler zum Duell fordern.

Die Kampagne von WW2 war auf der E3 nicht spielbar, stattdessen hat Activision einen Einsatz namens Operation Cobra als Video gezeigt. Darin kämpft der Spieler als US-Soldat in einem französischen Dorf östlich der Normandie. Das Ganze ist in gewohnter Call-of-Duty-Machart aufwendig in Szene gesetzt.

Drastisch geht es in der zentral gelegenen Kirche zu, die von den Deutschen mit Maschinengewehrnestern und Flammenwerfern verteidigt wird. Natürlich stürzt am Ende nicht nur die eine oder andere Mauer um - die Hauptfigur hört auch wortwörtlich die Kirchenglocken läuten.

  • Call of Duty WW2 (Bild: Activision)
  • Call of Duty WW2 (Bild: Activision)
  • Call of Duty WW2 (Bild: Activision)
  • Call of Duty WW2 (Bild: Activision)
  • Call of Duty WW2 (Bild: Activision)
  • Call of Duty WW2 (Bild: Activision)
  • Call of Duty WW2 (Bild: Activision)
  • Call of Duty WW2 (Bild: Activision)
Call of Duty WW2 (Bild: Activision)

Der Gesundheitsbalken füllt sich in der Kampagne diesmal nicht von selbst wieder auf. Stattdessen muss man einen Kameraden um Hilfe bitten, der einem eine Tasche mit Medikamenten zuwirft, die auf Knopfdruck eingeworfen werden. Im Multiplayermodus gibt es nach wie vor die automatische Regeneration.

Call of Duty WW2 erscheint am 3. November 2017 für Windows-PC, Xbox One und Playstation 4. Vom 25. bis 28. August 2017 gibt es auf der PS4 einen offenen Betatest. Ein zweiter soll vom 1. bis 4. September 2017 für alle Plattformen stattfinden.

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quineloe 17. Jun 2017

Das glaubst du, aber schau dir mal an, wie viele NSDAP Mitglieder nachher fliegend in die...

Dwalinn 16. Jun 2017

Bei dem Mörser geht es nur darum wie man schnell mal ein paar Kills farmen kann... bis...

highfive 16. Jun 2017

Ich musste Schmunzeln, denn den Artikel über Ubis AC hatte ich nach dem Gameplay video...



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