Call of Duty: Warzone um Solomodus erweitert

Nun können Spieler auch in Warzone die Sache mit der "sozialen Distanz" durchziehen: In dem kostenlos erhältlichen Actionspiel gibt es einen Solomodus. Das bedeutet, dass man allein gegen die anderen 149 Kämpfer antritt – Sieger ist, wer am längsten überlebt. Bislang war Warzone lediglich im Team mit zwei anderen Teilnehmern spielbar.
Das Antreten als Einzelkämpfer hat in Warzone spürbare Auswirkungen. Zusammen mit den Squads fallen nämlich viele Möglichkeiten zum Wiederbeleben weg. Jetzt geht das nur noch mit einem zuvor an einer Buy Station gekauften Self-Revive-Kit sowie einmalig im Gulag.
In diesem heruntergekommenen Gefängnis kämpfen Spieler mit einfachen Waffen wie einem Revolver gegen einen einzelnen Feind, der ebenfalls gerade abgeschossen wurde. Der Sieger des Duells darf am Fallschirm wieder in die laufende Partie einsteigen.
Das zu Activision gehörende Entwicklerstudio Infinity Ward stellt den Solomodus im Firmenblog(öffnet im neuen Fenster) ausführlich vor. Es bezeichnet ihn als "großartige Möglichkeit, die Grundlagen von Warzone zu üben" und sich mit "Waffen, Ausrüstung, Vergünstigungen und der Karte" vertraut zu machen.
Außerdem bieten die Entwickler ein paar praktische Tipps für Einzelkämpfer – etwa mit der Empfehlung, möglichst viele Minimissionen (Contracts) zu absolvieren, um Geld für bessere Ausrüstung zu verdienen.

Warzone ist ein Ableger von Call of Duty Modern Warfare und für Windows-PC, Xbox One sowie Playstation 4 als kostenloser Download erhältlich. Das Actionspiel bietet neben Battle Royale auch einen Modus namens Beutejagd, in dem es darum geht, möglichst viel Geld zu sammeln.
Das muss man im Level suchen und sammeln, anderen Spielern nach deren Abschuss klauen oder durch das Absolvieren einfacher Aufträge verdienen. Die Entwickler haben angekündigt, dass die maximale Teilnehmerzahl später auf 200 erhöht werden soll – einen Termin dafür gibt es noch nicht. Auch die Größe der Squads soll erhöht werden, vermutlich auf fünf Mitglieder.



